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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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7^) Die Steiner Alpen

sollen acht Monate des Jahres mit Schnee bedeckt seyn.

76.) Der Dobratsch oder die Villacher

Alpe

wird durch zwey starke Gebirgsbäche vom Erzberge getrennt, liegtaber wie dieser zwischen dem Drau- und Geilthale. Die Alpe ist beyweitem höher als der Erzberg; ihr Puicken schärfer und mehr ausge-zackt; ihre Abfalle steil und prallig und besonders die südliche durchgrofse Bergstürze in senkrechte Felsenwände verwandelt. Die herr-schende Gebirgsart ist Kalkstein (Zechstein). Der Dobratsch ist in seinerMitte mit Fichten, Tannen und mit einigen Sennhütten besetzt, und dieschmale, scharfe, gröfstentheils nach Bleyberg zu liegende Spitze des-selben meistens mit Wolken umhüllt. Auf den höchsten Stellen diesesBerges wächst nur kurzes Gras, isländisches Moos und allerley Alpen-pflanzen. Sein Rücken bildet eine schöne Fläche, und' trägt zwey,ehemals stark besuchte Wallfahrtskirchexr. Im Jahr 1345 stürzte einTheil dieses Berges ein und verschüttete 2 Märkte und 16 —17 Dörfer.

77.) Der Monte Croce.

Ueber diesen Berg führte zu der Römer Zeiten ein sehr bequemerAlpenpafs aus Liburnien und Istrien nach Kärnthen, Krain und Illy-