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und sich endlich bey Jablunka im Fürstenthum Teschen, ohmveit demUrsprünge der Weichsel, mit den Karpaten vereinigt. Eine Linie,von Friedland bis zu den Quellen der Schweidnitzer Weistritz beyOberwieste, Giersdorf und Königswalde, gezogen, begränzt das wildeEulengebirge und läfst nördlich das Schweidnitzer - Ge-birge liegen, welches der Bober vom Riesengebirge trennt, und dassich iiberBolkenhayn an die Jauerischen Berge anschliefst. Die Haupt-steinart des Riesengebirges ist Granit, der fast überall geschichtet istund an mehreren Orten auf dem Kamm nicht nur ansehnliche Felsenbildet, sondern auch viele Felder mit einer Menge von Steinblöckenganz überdeckt hat. Er geht nicht häufig und nicht tief in Gneifsüber, und dieser letztere bildet nur selten hohe Kuppen. Aber schnell,hoch und ausnehmend mächtig erhebt sich derselbe am wilden undstark bewaldeten Eulengebirge, wo die Eule, die Haynleite, der Gla-serberg, der Ottenstein und andere Berge daraus bestehen. Das Schnee-gebirge enthält in den Tiefen Gneifs und auf den höheren PunctenGlimmerschiefer, der überhaupt in Schlesien eine der ausgebreitetstenGebirgsarten ist, und sehr hoch ältere Urgebirgsarten bedeckt.
Das eigentliche Riesengebirge, Montes Gigantei, (ehemalsMons Asciburgus) ist zwey, höchstens drey Meilen breit, erreichtseine gröfste Höhe zwischen Schmiedeberg und Hohenelbe, und fälltgegen S weniger steil, als gegen Hirschberg und den Bober ab. Diemeisten Gipfel seiner Berge sind keine Spitzen, sondern stellen halb-kugelförmige Massen oder Kuppen vor, daher ihr Name Kuppen,