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vom nördlichen Ende des Riesengebirges zwischen Böhmen, Sachsenund Lausitz hin, zieht bey Pirna unter der Elbe weg, und schliefstsich bey Giefshübel an das daselbst aufsteigende Erzgebirge. Von denhier entspringenden Flüssen verdient die Spree und Elster, so wievon den Pässen der am Hochwald angeführt zu werden. Eine derinteressantesten Parthien dieses Gebirges ist die bekannte Sächsi-sche Schweiz oder Schandau’s romantische Umgebungen am öst-lichen Ufer der Elbe. Aber nicht minder merkwürdig ist das berühmteausgedehnte Sandsteingebirge bey Pirna, dessen Bau vorzüglichbey Königstein und Lilienstein, zwey seiner schönsten und gröfstenFelsen, interessant und bewunderungswürdig ist.
98.) Der Oy bin
ist ein freystehender, bienenkorbförmiger Berg, der aus ungeheurenSandsteinblöcls.en zusammengesetzt ist, und zwey Stunden von Zittauin einem Kessel von hohen Bergen liegt. Auf einer Berglehne dessel-ben steht die Oybiner Dorfkirche, und weiter hinauf liegt der Kirch-hof jenes Dorfes. Bis in die Mitte des l4ten Jahrhunderts stand hierein berüchtigtes Raubschlofs, von welchem man jetzt nur noch einenalten Thurm erblicket; denn Kaiser Carl IV. Hefs es zerstören undnachher auf dem Oy bin ein Kloster erbauen, wovon man noch vieleRuinen findet. Ein hinter der Klosterkirche herumführender Gansleitet z.um sogenannten Jungfernsprung, einer kaum drey Fufs