Höhe des Passes Sümpfe und*Moräste antrifft. Von Gewächsen be-merkt man hier besonders die Legforchen, die ihren Stamm gröfs-.tentheils am Boden anlegen, 15 — 20' fortkriechen und dann eine Kronevon 5 — 6' in die Höhe richten. Sie sehen krüppelhaft aus und wacli-sen sehr langsam. Die Befestigungswerke des Passes bestehen aus-zwej Schanzen, von welchen die innere oder Alexanders - Schanzedie Fläche des Kniebis beherrscht, sowie die eine Stunde entferntereäufsere oder Rofsbiihl - Schanze die Oppenauer Strafse. Bey dieser,letztem Schanze geniefst man eine treffliche Aussicht nicht nur auf diesichtbaren fernen Gegenstände, sondern auch vorzüglich auf die in-teressanten Parthien des Schwarzwaldes selbst. Vom Kniebis kannman übrigens auf einem wilden, romantischen Wege nach der etwaanderthalb Stunden entfernten Bullbacher Glashütte gelangen, die ineinem der einsamsten Gebirgsthäler errichtet ist.
i33.) Das Vogesische oder Wasgauische
Gebirge (Vogesus)
fängt in der Gegend von Langres an, zieht anfangs von Abend nachMorgen bis in die Gegend von Beifort, wendet sich dann gegen Mitter-nacht, trennt Lothringen vom Elsafs, und zieht dann nach dem ehe-maligen Trierischen hin. Seine geringste Breite hat es am ZabernerSteg, wo daher der kürzeste und bequemste Weg aus dem Elsafsnach Lothringen führt. Da hier der Eigenname vieler Firsten ge-
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