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Die Höhen der Erde oder systematisches Verzeichniss der gemessenen Berghöhen und Beschreibung der bekanntesten Berge der Erde, nebst einem Anhange, enthaltend die Höhen von vielen Städten, Thälern, Seen etc : ein Beitrag zur physischen Erdkunde / von Wilhelm Adolph Miltenberg
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Naturmerk Würdigkeiten enthalten. Vorzüglich bekannt in dieser Hin-sicht ist der sogenannte Peack im nordwestlichen Winkel von Der-bishire, wo in den Gebirgsschichten eine gewaltige Revolution vorge-gangen zu seyn scheint. Hier ist das Land öde und traurig, und indieser wilden Gegend erblickt das A\jge überall hohe und steile Felsen,fürchterliche Abgründe und tiefe Höhlen, welche zum Theil die Ge-wässer verschlingen. So findet man hier in dem wildesten Theile desPeacks die bekannte Höhle von Castleton, die durch schauerliche Pfade2250' unter der Erde hinführt, und in ihrem Inneren von einem Flüfs-chen durchströmt wird. In diesen Gebirgen entspringt auch die Sa-verne, Mersey und Trent. Noch gebirgiger als England ist Wales,dessen Berge zum Theil eine sehr ansehnliche Höhe erreichen, die mitden vielen Cascaden, Bächen, Flüssen, Wäldern undThälern äufserstliebliche und romantische Gegenden bilden.

164.) Die Berge in Schottland.

Auch Schottland übertrifft an Menge und Schönheit der Gebirge Eng-land, und ist von demselben durch die Cheviots berge getrennt.Sein südlicher Theil, vom Lowther, von den Leards- und Pentlands-hills durchzogen, ist von Hochschottland durch das an Naturschönhei-ten so reiche Grampians - Gebirge geschieden, in welchem Schich-ten von Granit, Gneifs, Glimmerschiefer, Thonschiefer und Urkalk-stein wechseln, und in dessen Nähe sich die meisten hohen Berge erhe-

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