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tiefer, etwa 4956' von Orotava. Von jener Ebene wird der Weg stei-ler und führt durch die Wälder und durch die auf ihnen liegendenWolken, die man auch am Ende des Holzes unter sich bekommt, wor-auf die Luft schärfer und dünner wird. Indessen erreicht man baldeine Höhle, wo man Feuer anmachen und sich erholen kann. ~ Etwa826 Toisen weiterhin gelangt man an den sogenannten Ruheplatzder Engländer, (9174' über dem Meere) wo von grofsen, losenFelsen eine Art Hütte erbauet ist, und wo man die mitgebrachtenFferde zuriickläfst. Ein schmaler, mit feinen Bimssteinen bedeckterPfad führt nun höher hinauf, und jetzt wird der Weg immer steilerund die Luft immer durchdringender, bis man endlich nach einemWege von 2 y 2 Stunden vom Ruheplatze der Engländer den Gipfel er-reicht. Mitten auf demselben erblickt man eine ungeheure Vertiefungin Gestalteines umgekehrten Kegels oder einer Glocke, die man laCaldera oder den Kessel nennt. Ihr Umfang beträgt 1200—1300',so wie ihre Tiefe 110'. Die Wände dieses Craters sind inwendig steil'und man kann durch drey Spalten hinuntersteigen. Inwendig siehtman diese Wände mit schönen Schwefelkrystallen geziert, und findetneben ihnen auch Opal (Pechsteine?) von verschiedenen Farben. Dieinnere und äufsere Seite dieses Kessels hat eine Menge kleiner Oelfnun-gen, aus denen in kurzen Zwischenräumen Dajprpfund Schwefelrauchaufsteigt, daher man hier nichts als Schwefelgeist athmet und keinenandern Geschmack im Munde spürt. Auch springt oder läuft meistensdie Haut im Gesicht auf, und oft werden die Lippen voller Blasen.Aufserdem ist die Hitze so grofs, dafs man hier an Einem Orte keine