Vorrede des Verfassers.
Geneigter Leser!
ch bin nicht gesonnen, dir in dieserVorrede damit beschwerlich zufal-len, was dir vielleicht schon in un-zählichen andern, die du in den Re-chenbüchern vorgesehet gefunden,einen Ekel erwecket hat. Es ist sowol beyguten, als auch bey den allerschlechtesten Re-chenbüchern nichts gewöhnlicher, als daß mandarinnen der edlen Rechenkunst eine Lobredeschreibet, ihren allgemeinen Nutzen erhebet, undendlich seinen eigenen Vortrag derselben als wasungemeines, ja wol gar als ganz neu ersonneneRechnungsmethoden bestermaßen anpreiset.So unndthig das erstere ist, nachdem die Für-trefflichkeit der Arithmetischen Wissenschaft vonvielen gelehrten Männern vorhin schon zur Ge-nüge dargethan worden: So vergeblich dünket
b mir