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Von den Wechselnegorien
H. 1004. Hiernächst hat man aus voriger Erklärungzu ersehen, daß die Lazio allezeit in der andern oder schlech-tem Münze bezahlet wird, und bestehet der Unterscheidzwischen der Lazio aufs Stück, und der Lazio p.L. (wor-auf in der Ausrechnung wohl zu sehen ist), darinnen, daßbey jener die Lazio einen andern Namen führet, als das-jenige Stück, worauf sie die Lazio ist, wie beym gegebe-nen Exempel (§.991) das Stück Thl., und die Lazio stheißt: Hingegen wird bey der Lazio x>. L. diese allezeit,obwol in der schlechtem Münze, jedoch in eben demsel-ben Namen, als die i oa heißen, auf welche sie die La-zio ist, verstanden. Als wenn man z. E. saget: DieFranz Thl. differiren gegen 8»- Thl. 1 x.L-, so wirddurch das i ebenfalls Thl. verstanden, also, daß man sol-chemnach vor roo Thl. L°' ioi Franz Thl. zahlenmüsse.
§. roa;. Weil nun die beyden Glieder einer Ver-hältniß nach Belieben gegrößert oder gekleinert werdenmögen(§.zt9bis 321), undiooU in Hamburg ebensowol ^ aus 100 Thl., wie 101 aus ioi Thl. sind;also sind auch ivost eben sowol ^ aus ioo Thl., wie101 st aus ivi Thl. (§. 5 l): So kann man daheroden Wechselcours x. L auch unter einem andern Na-men aussprechen, als er angegeben wird, und darf mannur in acht nehmen, daß beyde Glieder gleiche Namenhaben. Als wenn beym nächst gedachten Exempel(§. 1004) angegeben ist, daß vor ioo Thl. L°- ioiFranz Thl. gezahlet werden ^ so kann man auch sagen:Vor loo^sö"- giebt man ioi P> in Franz Thl. jedenzu zugerechnet: Oder vor toast giebt man ioist in Franz Thl., jeden zu 48 st berechnet, u. s. w. Glei-che Beschaffenheit hat es mit dem t (§. 98 z).