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Zweiter Band.
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Reine Krystallographie.

gelegte Glied der Hauptreihe, anderseits + wP;c, oderein horizontales Prisma von rhonihoidischem Quer-schnitte, welches wegen der verschiedenen Lage undAusdehnung seiner Flächen in zwei, von einander un-abhängige Hemiprismen zerfällt.

Ganz auf ähnliche Art gelangt man aus jedem+ »/P, indem man, bei constanter Orthodiagonale, denCoefticienten n auf die Klinodiagonale bezieht, aufeine Keihe von klinodiagonalen Gestalten

+t«P.+(mP»).(»«Poe)

welche wiederum, mit Ausnahme des letzten Gliedes,eine Doppelreihe ist. Dieses, von dem Gränzgliededer vorigen Reihe wesentlich verschiedene letzte Gliedist nämlich ein geneigtes Prisma oder Klinoprismavon rhombischen Querschnitten, und eine einfacheGestalt, deren vier Flächen jederzeit vollständig er-scheinen.

§. 458 .

Reihen der orthodiagonalen und klinodiagonalen Prismen.

Machen wir die Ableitungen des vorhergehenden§. auf ccP, oder das verticale Prisma der liauptreihegeltend, so erhalten wir zwei verschiedene Reihenverticaler Prismen. Die erste dieser Reihen, oder dieReihe der orthodiagonalen Prismen hat die FormocP. <xPm .ocPoo

ihre mittleren Glieder bilden Zuschärfungen, ihr letz-tes Glied Abstumpfungen der klinodiagonalen Seiten-kanten von ocP, indem dieses letzte Glied ein, demorthodiagonalen Hauptschnitte paralleles Flächenpaardarstellt, und daher den Namen des orthodiago-nalen Flächenpaares führt.

Die zweite Reihe, oder die Reihe der klinodia-gonalen Prismen hat die Form

ooP. (ccPä). (ooPso)

ihre mittleren Glieder bilden Zuschärfungen, ihr letz-