326
V i g n e 118 -
von fern eine merkwürdige Felsenkülie liegen, die unter demNamen Burg -us sän bekannt ist (Vignette NV. g.). Diesteilen Seiten dieses Felsens, zu welchen nur einige beschwer-liche Fusssteige führen, ihre terrasseuähnliclien Absätze, die aufder Scheitelfläche befindlichen Gräber, Gruben und Scherben,noch mehr aber die Tradition der Anwohner, erwecken dieMutlmiassung, dass diese natürliche Feste oder Burg vormalseiner isolirten Colonie, und zwar, wie der Ruf sagt, von Fran-ken oder Europäern gewesen seyn müsse. Vielleicht waren esVenetianer oder Genueser, die hier eine zur Sicherheit und zumHändel bequeme Lage gewählt hatten. Indessen halte ichjene stufen- oder terrassenähnlichen Absätze, die man noch anmehrern Bergen dieser Gegend, mehr oder weniger zu oberstbemerkt, und die von einigen , sonst kemitnifsvollen Officie-ren für eine künstliche Befestigung gehalten werden , fürganz natürlich, und glaube, dass selbige mehr von der Zerstö-rung der über einander folgenden Flützlager und andern natür-lichen Wirkungen herrühren.
Die Abassischen Dörfer in dieser Gegend sind von denTscherkessisclien darin unterschieden, dass die Häuser nicht inVierecken oder Rondelen reihenweise an einander geb anet sind,und einen gemeinschaftlichen Hof einschliefsen, sondern ein-zeln liegen, ein kleines Gehöfte haben, und mit einem gemein-schaftlichen, starken Zaun, zur Sicherheit umgeben sind. Siegleichen sonst, in der innern Beschaffenheit und Bauart, denTscherkessisclien, haben, ausser der Wohnung der Familien,abgesonderte Gastzimmer, und statt des Ofens, Kamine von