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2 (1899) Die fremdländischen Weichfutterfresser ... / Russ, Karl
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891
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Nachtrag.

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puppe», gekochtes Ei, Kerbthiere), daneben Bcren, selten andre Frucht. Der ausgefärbte Vogelist an Scheitel und Nacken weiß; Kopsseiten schwarz; Oberseite ebenfalls; Schwanz roth,Schwanzspitze schwarz; Hals und Oberbrust schwarz, Unterseite roth. Das Weibchen ist ebensogefärbt. Die Jungen sollen an der Unterseite und auf dem Rücken schwarzbraun mit röth-lichen Federrändern und aus der Kopfplatte schwarz und weiß gestrichelt sein. viiile-o-ppeck

Der Llingbein-Schmätzer sMro lonxipes. Des«.; einzufügen auf S. 298 j kam i. I.

1896 in den Berliner zoologischen Garten. Er ist größer als unser Steinschmätzer, mit demer auch im Wesen wenig Uebereinstimmendes zeigt. Er ist unscheinbar gefärbt: ganze Oberseiteund Unterseite bis Brustmitte schwärzlich graubraun, am Rücken grünlichschwarz; Kehle Heller;Stirnrand schwach weißlich; Unterseite von der Brustmitte ab gelbltchweiß; Weichen graubraun;Auge» braun; Schnabel und Füße schwarz. In seinem ganzen Benehmen, Bewegungen,Sprüngen u. a., sogar in dem Zwitschern und dem Gesang, den er hören läßt, hat er diegrößte Ähnlichkeit mit unserm Rothkehlchen (nur ist er bedeutend größer). Di- Anst-dl-r in scin-rHeimat Neuseeland nennen ihn deshalb auch Robin und schätz-n ihn seines muntern, zutraulichen Wesens wegen. Es istein sehr lebhafter, beweglicher Vogel, der nach den Berichten der Reisenden viel zur Belebung der Wälder der Nordinsel(nur auf dieser kommt er vor) beiträgt. In den weilen Waldungen dort ist er einer der wenigen Vogel, die sich demdurchziehenden Reisenden durch ihre Töne und ihre Erscheinung bemerkbar machen. Am Berliner (Zarten erhält

er Mcusel's Tangarenfutter (s. S. 431).

Aus der Gruppe der Wltldsältgcr s8vIvicoIr>. Livarn«.; S. 313 ss.s wurden i. I. 1897zwei Arten zum erstenmal lebend eingeführt, die ich im Nachstehenden kurz behandeln will.

Der Mciscnsänger (8)llviooIa Oompsotiii)'pw avaerivava, /-.) ist an der ganzenOberseite graublau, einen großen goldbraunen Fleck auf dem Rücken; über den Flügel ziehensich zwei weiße Ouerbinden; Kehle gelb; Hals blaugrau; Oberbrust braun, Unterbrust gelb,die übrige Unterseite ist weiß. Beim matter gefärbten Weibchen sollen die charakteristischenFlecke auf Brust und Rücken nicht so scharf hervortreten. Seine Verbreitung erstreckt sich vornAtlantischen Ozean bis westlich nach Nebraska, selbst zu den Vorbergen der Felscngebirgc,nördlich bis Britisch-Amerika. 'Nicht selten ist er in Wiskonsin und Illinois und Nehrling,der eine lebensvolle Schilderung des Freilebens gibt, beobachtete ihn zur Brutzeit zahlreich inMissouri. Auch in Südkarolina und Georgia ist er Brutvogel. Er hält sich überall dort aus, wo

Bartflechten von den Bäumen herabhängen oder spanisches Mos aus denselben wächst und ist im Hochwald sowol wie ingebüschreichen, feuchten Waldstrecken der Niederungen, in Cypressensümpsen und aus Laub- und Nadelholz gemischtemWald zu finden. Wenn die Obstbäume in Blüte stehen, kommt er in seinem Wohngebiet an und besucht dann dieGärten in der Nähe menschlicher Wohnungen. In seinen Bewegungen und seinem Benehmen vereinigt er gewissermaßenvie Eigenthümlichkeiten der Meisen und Waldsänger. Sein Gesang ist sehr einfach, trillernd und zirpend, und erklingtziemlich laut und eifrig wie zirrrirrrirrrirrih. Das Nest ist eigenartig und schön zugleich. Der Vogel verwebt dieFasern eines möglichst dichten Flechtenbüschels, der von einem dünnen horizontalen Ast 38 Meter über dem Bodenherabhängt oder er läßt sie auch in ihrer natürlichen Form, stellt an einer Seite ein kleines, rundes Schlupfloch her undformt sich im Jnnem des Büschels die Nisthöhle. Während das Weibchen legt und brütet, baut das Männchen dieAußenseite noch aus. Fünf bis sechs weiße Eier, matt hellbraun und lila gefleckt. Im September sammeln sich die Meisen-sänger zu Scharen an und wandern nach Mexiko, Guatemala, Westindien und Florida. Flechtensänger, Mossänger.Line Velloiv.bLirleeä VVsrdler (Lnck.). ksrus »ivoi-iesnus, L., 6mek., Laik./ NoLsvülL amsrieLUL et Ll.

Der Blauflügelsnngrr (8zlvivola Lollvintstoxstiia pinus, L.) ist nicht so hübsch ge-färbt, aber ebenfalls ein reizender Vogel; am Oberkopf goldgelb; kleiner schwarzer Streif durch'sAuge; übrige Oberseite gclblich-olivenfarbig, an den Flügeln und am Schwanz in Schieferblauübergehend; Flügel außerdem mit zwei weißlichen Ouerbinden; ganze Unterseite goldgelb. SeineHeimat ist der Osten der Vereinigten Staate» von Nordamerika. Man sich! ihn m- in G-s-llschafirn,

sondern nur einzeln und parweise; dagegen schließt er sich auf dem Zuge anderen Waldsängern an. Seine Nahrung be-steht vorzugsweise in Insekten, die er gewöhnlich in den Spitzen der Bäume sucht. Seinen Gesang bezeichnet Nehrling