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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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einleitung. maße, landumgehen.

6. Heinrich der weif ließ lieh von Ludwig dem from-men fo viel landes verleihen, als er, folange der königzu mittag fehltefe, mil einem goldneu pflüg u mackemoder mit einem goldneu wagen umziehen könnte. Ge-währsleute für diefe Überlieferung lind in den deutfehenlagen nr. 518 519. angeführt, offenbar venäth fchondie litt mit den ausgellellten pferden und dem im fchoßverborgnen pfiug oder wagen fpätere ausfchmückung.

7* Waldemar, könig von Dänemark, fchenkte dem heil.Andreas in Slagelfe, um das jahr 1205, fo viel land, alser auf einem neun nächte alten fällen, während derkönig im bad fitze, umreiten werde. Andreas rittfcliaiT, daß die hoileule zu Waldemar eilten und ihnermahnten fchnell aus dem bade zu iteigen, fonlt um-reite der heilige das ganze reich. Thiele idanfke folke-fagn. 1. p. 75. und die p. 181. beigebrachten fchrifüleller.8* laut einer alten läge verhieß den Bremern eine be-nachbarte grälin fcherzweife fo viel land , als ein kriip-pel, der lie eben um ein almofen bat, in einem tagewürde und-riechen können, der kriippel kroch fo gut,daß die iladt die große bürgerweide dadurch bekam.Alufaeus volksm. ed. Jacobs. Gotha 1826. 4, 88*

9. eine dicke hurgfrau erhielt von einem herzog vonBraunfchweig einen fo großen theil des forlies, als lie ineiner bellimmten frili würde umgehen können, volksfageam Harz bei üelius, Harzburg p. 287. not. 406.

10. de gogrefe mag körnen felfderde und lin gerichtfpannen und kleiden und lin perd binden an denfchwerdpael vor dem gerichlslioel, und fo verre datperd ummegaen mag mit der haltern gebunden an denpael, fo verr mag de warf gaen und ltaen vor gericht,Nünning muiium. monaft. p. 360.

Anmerkungen.

Bei dem wurf waren die vorgefchriebnen Heilungen derhände und fülle hemmende bedingung; hier heim um-reiten und umpflügen liegt eine folclie thejls in der be-fchafienheit des lliieres, das ein efel ill, ein neuntägigesf'ullen (womit der krebs und das blinde pferd, vorhinf. 86. zu vergleichen) oder des umgehenden lelbli, derein kriippel oder dickbeleibt ift; theils in der kürze undunficherlieil der zeit, woran der erwerb gebunden wird.Während der könig zu mittag Jchlummert oder zubade fitzt hört feine tinnliche gewalt über das grund-ftiiek auf und ruhtgleiehläm, der andere erwirbt iu