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einleitung. fymbole. hut.
K. Hut.
J. der hut ift ein fymbol der Übertragung von gut undleben; der übertragende oder an teiner ltatt der richterpflegt den but zu halten, der erwerbende hinein zugreifen {huttaß, niederd. bodtalt, brem. wb. 5, 390) odereinen lialm darein zu werfen: ipfam hereditatem (triummanforum) eccleliae fupradictae perpetuo jure contuli-mus, ahhalem ipfum dominum Matheum pilleolo nofiroiuveilivimus. Menken 2, 4 52 (a. 1200); venditores liinulet femel per pileum ad manus eccleliae relignarunt.Harenberg lnlt. gandersh. p. 1527 (a. 1301); unus de eis-dem fcabinis ibidem praefentibus antiquior, nomine HeiloVVaginhufer, quendam pileum. in medium exbibuit etdedit cuilibet legitimorum calamum ad manus, eos in-formando, quod quivis eorum fuutn calamum ad pi-leum deberet ponere et jactare in fignum relignationiset renuntiationis. fecundum ejusdem informationem etjulfionem praefcripti legitimi tales calamos ad pileumjactaverunt. Gudenus 3, 465 (a. 1365); und ek (lichter)beit ön (dein Verkäufer und feinen erben) einen hoid to,dar grepen fe alle an und leten van deine gude u. de-den des eine rechte vorticht met guden willen, do datgefcbehen was, do let ek (den bevollmächtigten desKäufers) gripen an denfulven hoid und antwordede ömedat gud to. orig, guelf. 4- praef. 84 (a. 1382); praelatusvero epifcopus (lubecenfis) recepto pileo de capite ftre-nui militis Scbakonis Ranzowen per traditionem dictipilei, aureo crinali aut ferto adornati in et ad manusejusdem comitis (Holfatiae), more patriae factam, hujus-modi comitalum Holfatiae et dominium Slormariae . .jure feudi contulit et in feudum dedit. Weflphalen 2,2329 (a. 1438); wer feinen bauerhof verkaufen will,muß vor dein gerichte erfcbeinen und feinen hut halten;der richter fragt dreimal die beifilzer, ob er feinen hofverlaße wie recht fei? lie fagen ja. dann thut der Ver-käufer die hand vom hut. daun fagt der richter zumKäufer: tafle an! und er taltet an; der richter fagt:ich verlaße dir den hof zum eitlen, andern, drittenmal,dann muß der Käufer den hut mit einem fchilling löfen,den hebt der richter in die höhe: das fei jedermannkund, daß dies der wittelfchilling ilt, womit der hof iftverlaßen worden, der Verkäufer nimmt feinen hut unddes richters Knecht erhält den wittelfchilling. Rugian.p. 273. 274» nach gefcheheuer huldigung und gethauer