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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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170
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470 einleitung. Jymbole. fchwert. me [[er.

welche frowe naeme einen man,

dasj li ein fwert zwifchen in folden hän?

Volkslied im wunderhorn 2, 276:

der lierzog zog'aus tein goldiges Jchwert,er leit es zwilchen beide liert (fchultern),das Ichwert foll weder hauen noch fchneiden,das Annelein foll ein megedli bleiben.

Fonzo und Fenizia, Penlamerojie 1, 9: ma fegnenno ba-vere fatto vuto a Diana, de non toceare la mogliere lanotte, inefe la Jpata arrancata comme llaccionemiezoad iffo ed a Fenizia; hausmärchen 1, 334 (vgl. 3, 107):er legte ein zweifchrieidiges Jchwert zwifchen lieh unddie junge königin. Endlich kommt das gelegte fchwertvor in der fage von Amicus und Amelius, nach ihrenvielen bearbeitungen, und in der gefchichte von Alad-din (mille et une nuits. Paris 1806. 6, 23-)

In den gefetzen und urkunden ift zwar diefe weit ver-breitete gewohnheit nicht enthalten, aber es fcheint, daßlie bei dem beltfprung, wenn der bevollmächtigte dieehe mit der furttlichen braut zum fchein vollziehenmuhe, bis in fpätere Zeiten wirklich beobachtet wor-den ift. So wurde noch 1477. bei Vermählung derMaria von Burgund mit erzherzog Maximilian, als def-fen bevollmächtigter, Ludwig pfalzgraf von Veldenz ge-lliefelt und gefpornt das hochzeitliche bett befchritt, einriaktes fchwert zwilchen ihn und die braut gelegt, vgl.Birkens ehrenfpiegel p. 855. In einer altengl. von \V.Scott (zu Trilirem p. 345) angezognen comoedie JovialCrew, zuerft aufgefuhrt 1641. heißt es act 5. fc. 2: toldhim, that he would be bis proxy and marry her forhim, and lie wilh her the firit night witli a naked cud-gel betwixt them.

V. Mejfer.

Das melier bezeichnete wiederum die Übergabe von lie-genden gutem: monalterioluni . . . quod Rapertus epifco-pus a novo opere edificavit et ipfe mihi per fuum cul-tellum coram teliibus tradidit. Neugart 69 (a. 778), cumcalamo et wafone terre, rarno pommis, fiftucum noda-tum atque cultellum et wantos. Muratori antiep 2, 248.a. 911), per cultellum et wantoneni feu andilauc. id. 2,257 (a. 952); per walonem et feilucam nodatum feu ra-mum arbornm atque per cultellum et wantonem feuvandilagine. Martene coli. ampl. l, 347 (a. 993); tradidit