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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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Jtand. knechte, frucht-ins.

tage varfchnitt. Polclier w. item man weift auch demlierru ein furniad , d. i. daß kein mann toll mähen, dieherren haben dann ein tag zuvor gemähet im briihel,darnacli mag jedermann mähen. Wallhaufer w.; oder iieempfangt mehr als den zehnten, ein ganzes drittel: itemdal wairende körn, dal noch ongemeiet were, dar fallmin gu. h. dat der de deel anhebben. Aipeler hofi.j trescolleetas mauipuiae, idem tres Jboccones, heut vulgodicjtur, perfolvant. Wenk 2, 457 (a. H40). Der benefoll och haben das dritte gebende in der vogtien . . .fo Inet er och den dritten boiu u. fol och jagen dasdritte tier in der vogtien unze an die JJriifche u. Ibioch nit fiirbas jagen, ebe es och über die Brüfche flie-hende würde, fiaflacher w. Wurde der fruchlzins nichtmit dem balm u. garbeuweife empfangen, fondern ge-meßen, fo pllegte körn und weizen auf dem maß ge-ß riehen zu werden, die rauhe frucht gehäuft. IJolzkir-cher w. oder eingedrückt: XXX ymin habern geßun-ket. *) Münfterer vogteireeht.

Nicht felteu wird fclion die zubereitete frucht ( malzund mehl) oder das aus ihr gebraute und gebacken*(hier, brot, Jemmel, kucheri) geliefert. Von der hier-abgabe oben f. 3.13- Dem brot und kochen ift gewöhn-lich große und wenn es bloß auf die aneikennung deroberherrlchaft ankomint, eigenthümliche form bellimmt:ouch ift zu wißeu, daz derfelb hofman der folle demdorf Ralletteu zue wohennacht ein halb malter korneszue brot machen mit nameu mutfcheleihelin u. fol esden kindeu gebeu zue einer gedehtnis. lialledter hofe-reclit; item ein abt von Seb'gftalt hat ein holz liegen inder mark, in dem ift weide uud aflerecker unfer. foecker ift foll er zu einem voigt zu Babenhaufen kom-men und heißen den wald befchlagen, folvendo ein brotvon einem halben maller u. von einem halben mallerfemmelmeh.l, das foll ein loch haben u. an fein armenhenken. Babenhaul'er markw.; item der miiller foll kom-men u. foll pvingen einen buchen von aller frucht ge-macht, der die miile milt, u. foll fein eitiei gemouds (?)dick u. breit. Simmeruer w.; probft, deebant u. capitelzu Odenheim müßen jerlich uf S. Steplianstag zwotheien . . . fchicken zum Hirfchhorn uf das fchloß u.tollen die theien gebacken fein, von einem halben malt«-

*) in geßuncöt, iinpreflus K. fftb. 74*