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gerichl. eid.
wo der klägcr felbfechlle und felbneunte fchwört, fteigtdie compoliliou noch nicht zum hei rag des leudis. Aht-eid 1. hajuv. de popul. leg. 6 fcheint mit ahla (cura?bannum?) zufammeugefetzl, wird von dem, der nachder enlfcheiduug durch zweikampf neuen ttreit erheb!,gefchworen u. zwar in ecclelia cum tribus nominatisl'acramentalibus. Der neueren benenuuiig reinigungs-eid, purgatorium , begegnet noch keine ähnliche in denalten fprachdenkmäleru; man Tagte dafür: mit eide en-pfüeren (oben 1.893), wie agf. ladjan, frief. ledia; feineunjbhuld thun (f. 8560 Schineid (fcheineid) Haitaus1610. Meufels gefchichtf. 3, 251 ill den Worten deut-licher, als dem linue nach. Urfehde (urpheda) bezeich-net eigentlich das aufhören, auslein der feindfchaft (Halt—aus 2UOO. 2001) die fühne, daun aber auch, weil liebefchvvoren zu werden pflegte, den Jiihneid (jusj. pa-cis) felblt, endlich, weil nach niedergelegter Fehde dermiirelhäter häutig das laud räumen mutte, ein juramen-tum de vitando terrilorio et ullione non meditanda. ei-nen Urfehden in letzterer bedeutung heißt einen ver-bannen. von fiilmeiden geben die älteren gefchichtfchrei-ber und die urkunden des miltelalters beifpiele, vgl.Greg. tur. am fchluß des liehenten buchs und die epi-ttola fecuritatis hei Bignon form. >.
Das frief. dedeth Af. 88. 90 (im jus vet. frif. dedjura-mentum) darf man nicht mit Wiarda herleilen austhiad (gens), fondern nur aus ded (mors, ahd. tot, wiened ahd. not) und es fcheint dem vorhin befprochneuahd. tödareit zu begegnen, gefchworen wird der dedethimmer nach todesfallen und, wie es fcheint, mit cides-lielfern. PUitheth Af. 90 ( withjuramentum . ib. 14- 92)mag ein auf die heiligen gefchworner eid fein, der fürwichtigere fälle galt, während in geringem nur derrockfchoß berührt wurde (vorhin f. 899); on tha wi-thum fueria Af. 14. 22. 90. 91 itt offenbar jurare in ro-liquiis, vielleiclit von withe lorum, redimiculum, womitdie gebeiue zuf. gebunden waren? Fiaeth , ßajuranieri-tum Af. 95. 180. Br. 102. 109- halle ich für einen, derauf geld (eine münze mit kreuzzeiehen) abgelegt wird,in pecunin jurare 1. Frif. 12,2- Jioedelid Fw. 94 wurdeauf dem kleidfaum gefchworen, aber der name fcheintvom gegenftand hergenommen, den der eid betraf, bo-del itt das hd. buleil. ilaltaus 203. Fredid , friedeid,fiihneid. Fw. 266.