Das Schatzhaus beim Löwenthor.
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■ nid dem Anscheine nach älter als das Seliatzhaus des Atreusund jenes des ilinvas in Orehomenos.
Der Eingang, welcher 13 Fass lang und 8 Fass breit ist, wirdüberdacht von vier Platten, welche 18 1 a Fass lang sind; dieLöcher der oberen Thürangeln sind 5 Zoll tief. Es sind alleAnzeichen vorhanden, dass der Eingang rechts und links mitzwei Halbsäulen geschmückt war, welche wir in grösserer Tiefezu linden hollen; den Rest einer Verzierung von Halbkreisensieht man an der Aussenseite der Platte rechts über dem Ein-gang und erkennt denselben auf den ersten lllick auf demBilde dieses Schatzhauses (vgl. Titelbild, Tafel V"). Da diegrossen behauenen Steine der Fayade und der 'Wände des„dromos“ seit Jahrtausenden unter dem feuchten Schutt be-graben waren, so ziehen sie sich jetzt, wo sie der Sonne aus-gesetzt sind, zusammen und sehr viele derselben sind, wie manauf dem Bilde erkennt, zerspalten.
Ganz so wie in dem Schatzhause des Atreus und überdem Löwenthor ist hier der dreieckige Raum über dem Ein-gänge durch eine schräge Annäherung der Steinschichten ge-
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bildet. An allen drei Seiten des Dreiecks erkennt man Ein-schnitte, die es wahrscheinlich machen, dass es einst von einerdreieckigen sculptirten Platte ähnlich der über dem Löwenthorausgefüllt war. Im übrigen beziehe ich mich auf den Plan E,welcher den Grundriss und die Querschnitte dieses Schatz-hauses gibt.
Unter der im ,,dromos u vor dem Schatzhause gefundenenTöpferwaarc verdienen die sehr roh modellirten Reiter, diemit beiden Händen den Nacken des Pferdes halten, wie der-gleichen auch mehrfach im erwähnten Grabe in Talysos gefundensind, besondere Aufmerksamkeit; ferner die Bruchstücke dergrossen bemalten Vasen, welche allzureichlich bedeckt sindmit einer Ornamentation von Maeandern, Zickzacklinien, Fisch-gräten ähnlichen Zeichen, Streifen, mit einer sehr primitiven