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Antiphosphor-Reibzünder nach Francis
May.
Diese Masse besteht aus 6 Theilen chlorsauremKali und 2 bis 3 Theilen Schwefelantimon, welche manmit einer Auflösung von 1 Theil Leim in warmemWasser vermischt.
Die Reibfläche hierzu besteht aus: 10 Theilen amor-phem Phosphor und 8 Theilen Braunstein oder Schwefel-antimon, die mit einer Lösung von 3 bis 6 TheilenLeim vermischt werden.
Der einzige Vorwurf, den man den Antiphosphor-Zündhölzern macht, ist derjenige, daß ihr Gebrauch un-bequemer als bei den gewöhnlichen Phosphorzündhölz-chen sei, da zu ihrer Entzündung zwei getrennte Körpererforderlich. Wenn wir aber die Feüergefährlichkeit be-rücksichtigen, so liegt gerade hierin einer ihrer wesent-lichen Borzüge, abgesehen von hen Bortheilen die siefür die Gesundheit der Arbeiter in den Zündholzfabrikenbieten.
Antiphosphor-Znndhölzer, die auf jederReibfläche entzündlich sind,
kann man sich aber sehr leicht darstellen, wenn mandie nach irgend einer der eben gegebenen Borschriftenbereiteten Hölzchen mit einem dünnen Ueberzug vonamorphem Phosphor versieht, oder auch. indem mangleich von vornherein der Masse etwas amorphen Phos-phor zusetzt. Versuche wurden nach folgenden Verhält-nissen gemacht:
9 Theile chlorsaures Kali,
2 „ 2fach chromsaures Kali,
1,5 „ Giaspulver,
1,5 „ Schwefelkies,
1 „ Braunstein,
0,12 — 0,2 Theile amorpher Phosphor.