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Licht und Feuer oder die Feuerzeugfabrikation vom Standpunkte ihrer gegenwärtigen Entwicklung theoretisch und praktisch beschrieben : nebst Anleitung zur Prüfung und Darstellung der hierbei angewandten Materialien, sowie auch zur Bereitung der verschiedenen Zündpräparate &c / von Heinrich Wagner : sowie einer Reihe der bewährtesten Vorschriften für Phosphor-, Antiphosphor und phosphorfreie Zündhölzchen, mit besonderer Berücksichtigung der in den Phosphorzündholzfabriken vorkommenden Krankheiten und wie denselben zu begegnen ist : nebst einem Anhang über das metrische Mass- und Gewichts-System
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Antiphosphor-Reibzünder nach Francis

May.

Diese Masse besteht aus 6 Theilen chlorsauremKali und 2 bis 3 Theilen Schwefelantimon, welche manmit einer Auflösung von 1 Theil Leim in warmemWasser vermischt.

Die Reibfläche hierzu besteht aus: 10 Theilen amor-phem Phosphor und 8 Theilen Braunstein oder Schwefel-antimon, die mit einer Lösung von 3 bis 6 TheilenLeim vermischt werden.

Der einzige Vorwurf, den man den Antiphosphor-Zündhölzern macht, ist derjenige, daß ihr Gebrauch un-bequemer als bei den gewöhnlichen Phosphorzündhölz-chen sei, da zu ihrer Entzündung zwei getrennte Körpererforderlich. Wenn wir aber die Feüergefährlichkeit be-rücksichtigen, so liegt gerade hierin einer ihrer wesent-lichen Borzüge, abgesehen von hen Bortheilen die siefür die Gesundheit der Arbeiter in den Zündholzfabrikenbieten.

Antiphosphor-Znndhölzer, die auf jederReibfläche entzündlich sind,

kann man sich aber sehr leicht darstellen, wenn mandie nach irgend einer der eben gegebenen Borschriftenbereiteten Hölzchen mit einem dünnen Ueberzug vonamorphem Phosphor versieht, oder auch. indem mangleich von vornherein der Masse etwas amorphen Phos-phor zusetzt. Versuche wurden nach folgenden Verhält-nissen gemacht:

9 Theile chlorsaures Kali,

2 2fach chromsaures Kali,

1,5 Giaspulver,

1,5 Schwefelkies,

1 Braunstein,

0,12 0,2 Theile amorpher Phosphor.