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Es ist sicher, daß es für alle diese Fälle Momentegiebt, welche das Gedeihen einer Fabrik unter den ge-gebenen Bedingungen annehmen lassen. Die hier inBetracht kommenden Fragen lassen sich aber nicht im-mer leicht lösen, da hierzu Kenntnisse und Erfahrungengar mancherlei Art erforderlich sind, und soll man sichnur nach reiflicher Ueberlegung zur Wahl eines bestimm-ten Ortes eittscheiden, indem oft die Zukunft einer An-lage davon abhängt. Denn Zeit and Erfahrungen kön-nen wohl Organisations- oder Fabrikationsfehler ver-bessern, aber niemals die fehlerhafte Wahl des Ortes.
Um hier ein möglichst klares Bild zu geben, neh-men wir den ersten Fall an, man hätte sich für eineHolzreiche Gebirgsgegend, mit billigen Wasserkräften undArbeitslöhnen entschiede», dann erwachsen dem Unter-nehmen wohl große Transportkosten, wenn die Waarenach einer entfernten Versandtstakion gebracht werdenmuß, allein dieselben werden alsdann mindestens durchbilligere Arbeitskräfte und Holzpreise wieder ausgeglichenwerden. Da eine solche Anlage einen wesentlichen Vor-theil gerade in den erwähnten Bedingungen suchen undfinden muß, so hat sie ihr Hauptaugenmerk dahin zurichten, daß sie in ihrer nächsten Umgebung genügendbrauchbares und billiges Holz zum Hobeln der Hölzer,sowie auch unter Umständen zum Darstellen der Schach-teln und Büchsen findet. Oft kann auch bei hinreichenderWasserkraft nock eine Bretsäge beschäftigt werden undes ist daher selbstredend, daß ein derartiges Unterneh-men viel größere Betriebsanlagen erheischt, als dies beieinem andern der Fall ist, welches seine fertigen Hölzer,Schaäiteln, Büchsen und Breter durch den Handel bezieht.
Soll dabei ein nennenswerther Gewinn erzielt wer-den, dann müssen täglich mindestens 30,000 SchachtelnFeuerzeuge (mit je 100 Hölzchen) angefertigt werdenund sind dazu etwa folgende Einrichtungen erforderlich:
l) Hinreichende luftige Schoppen zur Aufnahmevon 400 bis 500 Stecken Holz, der Stecken zu 100Kubiksuß angenommen.