i«, > Etsier Llbfchnitt.
Lab. I. so viel herunter gehen. Wir würden also für die Wasserverschwendnng crhabtcn Zo. ig. 6. 609.2. m io,Z6Z,ooo Clibicfuß. Der Durchschnitt des Zuslußc-Ssey reine genommen 20 Fuß breit, 2 Fuß tief, und feine Geschwindigkeit i Frißin einer Secunde, fo iß die Ausgabe in 270 Tagen, 270. 24. 60 60. 4». ^§Z,Zi2,ooo Cubicfnß; mithin der Zufluß neunmal größer als die Wasfervek-schwendung. Überhangt wird bey diesen Fahrten, wo man einen Fluß oderBach in feiner Gewalt hak, nie Wassermangel entgehen können. Bey schiff-baren Canalen findet eine andere Berechnung hatt, wie wir in der Folge se-hen werden.
2 Denn man wegen dieses Punkts mit sich selbß einig iß, lind bey der vor-läufigen Besichtigung des ganzen Traktus keine natürliche Hindernisse gefundenhat, welche durch die Kunß nicht überwunden werden können, so iß es rarhsam,die genaue Vermessung des FlußeS nach einem Maaßßab von 20 oder Zo Ru-then auf einen Zoll vorzunehmen, und in^ diesem Plan alles zu bezeichnen, wasmit der grojectirten Schissbarmachung nur cinigerrnaßen in Verbindung ßr-bt,als z. B. Fig- r." die an dem Fluß herausgehenden Wiesen mit Bemerkungder Eigenthümer;? die richtige Lage der Anhöhen, welche das Thal einschließen,die Brücken, Wege, Mühlen, Häuser und Hosßellett, die über und aus demFluße, oder demselben Nahe liegen.
§
Nach diesem Plan, und nach der sich bey dessen Aufnahme erworbenen Ls-ralkettntniß, werden nun nach dem zweyten Grundsatz die Durchstiche zur Ab-kürzung der Fahrt yrojectiret, wie Fig. i. zeiget.
Man hat Hiebey zu beobachten, daß so viel als möglich der Fluß selbßbeybehalten und die Durchßiche nicht ohne Noth vervielfältiget werden, um ßchlängere und geradere Linien zu verschaffen; weil dadurch die Koßen sehr ver-mehret, die Absicht aber wenig befördert wird. lind da gemeiniglich oder dochan den mehrßen Stellen, diss Besitzungen der an beiden Seiten des Thals bele-Aenerr Ortschaften durch den Fluß begränzet werden, so hak man darauf beson-