^8 Dritter Abschnitt.
ab. II. und ersteren nur bis auf einzelne Rüchen, so wie letzteren nur bis auf Fristetheilen können. Und da es hier nicht aus die ganz genauen Maaßen, sondernauf eine deutliche Erklärung ankömmt, so sind auch alle Hohen nur in ganzenFüßen angegeben.
Den mehrsten meiner Leser wird schon die Ursache bekannt fegn, warumman zu dergleichen Längcnprostlen steh zwey verschiedener Maaßstäbe bedient,denen Übrigen zum Besten muß ich mich hierüber doch wohl etwas nähererklären. Die Längen dieser Prostlc werden nach Ruthen und Fuß gemessen,und hiezn wählet man steh einen schicklichen Transversal-Maaßstab, aus wel-chem, in Verbindung mit den Ruthen, auch die einzelne Füße genommen wer-den können. Da nun aber bey den Nivellements die Höhen in Füße, Zolleund Linien angegeben werden mächen., auf vorbcfagtem Maaßstab es aber nichtMöglich -st, Zolle, vielwenigcr Linien, abzunehmen, so hat man, diese Beschwerdezu vermeiden, das Nkittel erfunden, zu den Höhen einen größern verjüngtenMaaßstab, als zu den Längen, zu nehmen. Dadurch entstehet nun zwar,daß der Durchschnitt nicht so dargestellt wird, wie er sich eigentlich in derNatur bestndet: aber demohnerachtet wird deswegen der Entwurf der darauszu gründenden Projekte so wenig behindert, als die anzustellende Berechnungenerschwert: vielmehr erhält man dadurch den Vortheil, daß der Unterscheid derHöhen oder das Steigen und Fallen des Erdbodens in der Zeichnung destoMerklicher wird. Selbst auf diesem Höhen-Maaßstab wird man keine Linienabnehmen können, weswegen man steh dadurch zu helfen sucht, daß die Noamßen der Höhen, auf denen von den Haupt- oder Stationspunkten bis znr arvgenommenen Horizontallinie herabgehenden punktirten lothrechten Linien inZahlen beygeschrieben werden, um bey den Berechnungen davon Gebrauchmachen zu können: wie Fig. 2. und 4. zeigt.
§- Zo.
Bey dem Entwurf eines schiffbaren Canals ist, wie Z. 22. gesagt, dasReservoir oder der Vertheilungspunkt das Wichtigste, worauf man sein Auge»'merk zu richten hak. Wir wollen aber, um den uns vorgezeichneten GangNicht zu unterbrechen, voraussetzen, daß der Zufluß, welchen der Vertheilungspunkt