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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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41
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Entwurf eines Carrals. 4-

gendc Abschnitt wird lins darüber weiter belehren. Bis dahin wollen wir auchTab. !k.die Bemerkungen aussetzen, welche der Canal. von U bis ^ dadurch veranlasset,daß er in einem sehr engen Thale beschränket ist..

Da der Berg zwischen V und der hier. im Prosit Fig. 4. d?g. Raumswegen nicht in seiner ganzen Höhe vorgestellet ich, nicht-zu umgehen war, sc-mdern der Canal unterirdisch als ein Stolle durchgeschlagen werden rnnche; so-waein so ferne dessen mindere oder mehrere Höhe gleichgültige hingegen blieb esein Gegenstand der genauesten Untersuchung, wo man auch dem kürzesten Wegedadurch kommen konnte. Dieser war einzig und allein zwischen V und Mfinden, weil steh alda die obern Ausgangs der gegen einander gerichteten Thäler,,am mehrsten nähern.

Nirgend ist es nöthiger, die Beschaffenheit des Erdbodens, welchen man hier-auszuräumen hat, wohl zu untersuchen, weil von selbigem die Verschiedenheit'deszu nehmenden Maaßregeln, um den Bau auszuführen, fast lediglich abhängtUm diese äußerst beschwerliche, kostbare und hin und wieder gefährliche Arbeitso viel möglich zu verringern, so erhält der unterirdische Canal nur eben die'Breite, daß ein 'Schiff bequem durchkommen kann. Damit sich. aber zwey!Schiffe nicht in dem Gewölbe begegnen können, so wird verordnet-, daß jedes-Schiff, so wie es vor demselben ankömmt, ein hörbares Zeichen giebt, welche»!dessen Ankunft ankündiget. Ist schon ein anderes Schiff eingefahren, so beant-wortet solches das gegebene Zeichen, damit das erste zurück bleibt. Wenn eiwsolcher unterirdischer Canal sehr lang, und die Schiffahrt stark betrieben-wird,so würde die besagte Anordnung vielen Aufenthalt verursachenweswegen als--dann hin und wieder Stellen find, wo der Canal an der einen Seite-so viel-erbreikert ist, daß ein Schiff, wenn ein anderes ihm entgegen kommt, dahin - ein-legen kann, bis letzteres vorbey, gefahren. Jedes Schiff hat an seinem Varder-- theil eine brennende Leuchte, damit ste in der Dunkelheit selbst sehen nkila< ü»« andern gesehM, werden können... Das Übrige erfolgt aü gehörigem Arte;weil hiev-, nur bloß gtzsaM.,wikd, was- zu. machen, aber nicht, lvie es zu-machen ist. ...