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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Von den Querprosilm. Ld

schnitten. Hier siehet man, daß durch die auszngrabende Dreyecke a k eund A 1 m so viel Erde gewonnen wird, als zur Ausführung und Ausfüllungvon k ä o w erforderlich isi. Auch kann man in den mehrfte» Fällen daraufrechnen, daß hier der Boden fesicr als im Grunde des Flatts, und daß nurnölhig isi, die Abdachung l> ü mit Keilfoden aufzufetzen; die von s e aberNur braucht cingefchnitten zu werden. Die Berme c « und ä k, wie auchder Ziehpfad A i, haben eben dasselbe Maß, wie die, Fig. 7. Die Abda-chung 1 in kann, wenn sie nicht sehr hoch und der Erdboden gut isi, mit einerAnlage von i Fuß oder mehr auf jedem Fuß Höhe in eins bis oben hinausgeführt, oder auch, wie Fig. 9- bey ll i zeigt, bankweife abgegraben werden.Und um das Regenwasfer, welches auf die Abdachung 1 in fällt, abzuleiten,Muß zwischen ihrem Fuß und dem Ziehpfad A i ein Nebengraben k 2, deroben 6, unten 3 Fuß Breite, und 3 Fuß Tiefe hat, heraus gezogen werden.An der andern Seite wird mit der Erbmasse eben so wie bey Fig. 7. verfah-ren. Und im Fall die Erde nicht gut seyn sollte, so muß die Abdachung k ckauch eben so gezäunt werden.

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Wenn der Canal auf eine Anhöhe siößt, oder fonsi,'n ein erhabenes Tör-rain Zo und mehrere Fuß tief eingefchnitten werden muß, fo hat man beydem Entwurf feines Durchschnitts, als Fig. 9., auf die Beschaffenheit des

Bodens und dessen Festigkeit sehr viele Rücksicht zu nehmen..Isi derselbe von

schlechter Befchassenheit und Zusammenhang, so isi es nirgends nöthiger alshier, denen Abdachungen eine siarke Anlage, wenigsienö 2 Fuß auf jedemFuß Höhe, zu geben. Wir ersehen, daß das Haupkprosil zwischen-e und keben so bleibt, als wir es schon beschrieben habe», und übergehen deswegenRiesin Theil. Ich muß aber bemerken, daß ich hier aus Ersparung die kleineBerme bey o weggelassen, weil zwischen den hohen Ufern die Spülung nichtsehr bedeutend isi. Eine solche Höhe zu durchgrabe», erfordert viele Arbeit,3 eit, Kosten und große Vorsicht, besonders wegen den Abdachungen ll i und^ 1 - Die Erfahrung hat gelehrt, daß solche von besserer Dauer, wenn mansie bankweife, wie hier, ausführt, oder vielmehr beim AusgrabM, welches von

Tab.IIl.