Beschreibung des Canals von Languedor. rn7-
^rken Boinden die Fahrt durch das Bassin sehr beschwerlich war, und es über-bom leicht versandete, so verlies man es gänzlich, und zog im Innern an dessen"ritkäglicher Seite den Canal heraus. Aus der andern Seite wurde ringsherum ein Zuleitungsgraben gemacht, der das Wasser aus dem Wasserbehältervon St. Ferriol erhält, lind es mittels zweyer Überfälle an beiden Seiten, demobern Canal mittheilt. Der übrige Raum ist mit Pappeln bepflanzt.
Hier wird wohl der Ort seyn, wo wir von der Beschassenheit der Iulei-kungsgräbeu, Nachricht geben müssen.
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Dieser Zuleitmigsgraben zerfällt in zwey Theile, nemlich: in dem Berggra-ben und in dem Graben in der Ebene. Der erste hat nordöstlich Z Weilendon St. Popoul seinen Anfang, da wo man bey la Combe den kleinen FlußÄlzau abgedämmet, und von da ab einen Graben gezogen, der 10 Fuß breit ist,Und Z Fuß Wasfertiefe hak. In diesem Graben fallen die Bäche Comberouge,sondiere, und 2000 Klafter von Alzau, der Fluß Bcrnasfone; nachdem gehetor in einer Länge von 1000 Klafter in klarem Felsen fort, wovon ein drittel mitparken Abdachungen da versehen ist, wo vorher steile Abgründe waren. 2000Klafter weiter, nimmt der Grabe den Fluß Lampy ein, und nachdem derselbe inoinem in Felsen ausgehanenen Bette iZ 45 Klafter fortgelaufen, gehet er guecbllrch eine Bergkuppe, die go Klafter lang in einer Höhe von ohngefehr g Klaf-fe durchgraben ist, und empfängt in der Folge den Lampillon-Fluß und dieReiche Costete und Rieutorte. Die drey Bäche Alzau, Bernassone und Lampybnd nie trocken, und die mehrere Zeit nimmt man nur einen Theil davon fürbokri Canal. Sie fallen sämmtlich durch einem langen Graben in dem Wasser-behälter von St. Ferriol. Zoo Klafter sind davon durch dem Felsen gehauen,einige durchgrabene Bergkuppen ungerechnet, verschiedene Dämme von'bÜauerwerk aufgeführt.
Während dem Bau des Canals endigte sich der Berggraben bey dem Ab-bey Conquet 1Z00 Klafter von Lampy, und das Wasser stoß in dem Fluß^or ab; der in dem zunächst gelegenen Thale herunter läuft. Bon diesemAbfluß bey Conquet, gehet der Berggraben noch hoch an den Bergen heraus,