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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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151
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Einrichtung der Schleusen mit Pfahlrost. iZr

^iliie e Z, das Centrum A des Drehsiättders. Attö diesem wird mit 6 Zoll Tob. vnRadius der Cirkelkreis gezogen. Die au diesem heraus gehende Tangente e ll8'eöt bey e, alwo ste e ä durchschneidet, das Centrum an, aus welchem derBögen'von 1 nach lwzü"ziehn. Wird'>nun ferner winkclrecht aus e cl durch

8 die Linie ll 1 gezogen, die Vierte in ti von rn nach o gesetzt, so wird dievertikale von c> herab in 1 den Nlittelpunkt des Bogens re o angeben, unddie ganze krumme Linie o n i ll vollendet seyn, nach welcher die Chablonewrs einer eisernen dünnen Platte ausgeschnitten werden kann. Es ist aber nochdabey zu bemerken, daß von n nach i für den Spielraum eine halbe oderganze Linie zugegeben Werden muß, die sich gegen Ir und o verliert.

Am einen deutlichen Begris von der Verbindung dieser ersten Quaderlage!>i erhalten, dazu soll uns Fig. 5- und 6. bchülstrch seyn. Die Zte Figur istder Theil, wo die untere Thür steh einlegt; die 6te eben derselbe für die obere^hür in Verbindung mit dem Durchlaß. Aus beiden wird man ersehen, wiedie großen Quader k> hinter den Drehsiändern mit denen ihnen zunächst ge-^'genen Bindern a s und k, und dem Leger vl vermittelst der Schwalben-schwänze so verbunden sind, daß ein Stein, ohne den andern mit zu verrük-^'n, sich uicht vorwärts begeben kann. Denn die Leger § sind ausser Stande,ihre Lage zu verändern, so lange die sie einschließende Binder a und ch diegleichsam als die Anker der Blauer anzusehen sind, ihre Stelle behaupten.

Zugleich habe ich allster durch i den Raum, der mit Backsteinen und Terras-wörtel, so wie durch Ir den Anfang der mit gesprengten Felsensiemen und ge-wöhnlichern Kalkmörtel auszumauern isi, angedeutet.

Alle Quader werden vor Haupt, d. i. die sichtbaren Flächen, glatt be-bauen, die Fugen, wo sie Zusammen stoßen, nur gepickt, und der hinterste Theil,in die Mauer kömmt, wird ganz rauh gelassen, weil sie sich alsdann mitübrigen Gemäuer besser verbinden, und der Kalk mehr eingreifen kann.

ß. 121.

Ich setze hier voraus, daß man sich zur Bekleidung der SchlettsemnaucmBacksteine bedienen, jedoch sowohl zur Festigkeit als Zierde einige PfeilerLab. VI. Aig. i und s, von Qnadek anbringen wich die aber mit der