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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Ausführung des Schleusenbaues. i7Z

20 Fuß laug zu seyn, damit beim Zurückgehtt der Ramme die eine Hälfte Tab.vm.Hinken angelegt und mit Bretter», so weit es nöthig, bedeckt werden. Aufdiese TLeife kann man immer fort damit abwechseln; indem die vorderstenkalken aufgenommen werden, sobald die Ramme über selbige zurück gegan-gen ist.

Ick, muß hier noch anführen, daß, wenn bey sandigem Boden die Seitendes Kessels steh nicht halten wollen, und hin und wieder einstürzen, man, ohneHeh lange zu bedenken und Zeit zu verlieren, an den Seiten heraus Pfähle,

4 dis g Fuß von einander, mit der Handramme fest einschlagen, und ste hin-terwärts mit Brettern bekleiden muß, um die Erde zurück zu halten.

§- iZZ-

Wenn der Kessel völlig ausgegraben ist, so werden von den Pfählen 1 und^ Aig. 3 - Dab. VIII. ab, andere als bey k und g in die Richtung des An-vom Schleusenboden, und einige in die der Mittellinie g A heruntertragen, und besonders die obere Höhe des SchleusenbodenS, der, wie gesagt,b Fuß tiefer als der TVasserspiegel des untern Canals liegt, an federn genau^Nicrkt; damit man in der Folge von diesen Punkten die Tiefe und Höhejeden Anlage absetzen kann. So müssen z. B. die Grundpsähle 2i bis^ Zoll unter diesem Zeichen eingerammet und aus 26 Zoll der Zapfen ange-^Nnken werden.

kal

sch

Ist der Nammboden auf den Grund des Kessels so viel möglich horizon-gelegt, so wird vorne heraus in der parallelen Richtung der Pfähle k eine

)>Nale Bohle daraus geheftet, aus derselben das Mittel eines jeden in dieser^derßm Reihe, so weit der Nammboden reicht, einzuschlagenden Pfahls rieh-^'6 abgemessen, und durch sichtbare Einschnitte mit der Säge bezeichnet, damit^ pfähle hiernach lothrecht unter den Rammblock gebracht werden können,das beständige Nachmessen vermieden werde.

^ Die Rammen werden aus dem Nammboden zusammen gesetzt und mit^ o*stchk ausgerichtet. Beim Rammen muß eine gewisse Ordnung beobachtet^^deu, damit die zwey Rammen einander nie in den Weg kommen, und im-«ne Reihe Pfähle nach der andern durch die ganze Breite vorgenommen