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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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179
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Ausführung des Schleufeubaues.

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?wey auf einem Querbalken zusammen stoßen, fo muffen die ihnen zur Seite TabAgenden, auf einem andern zusammen kommen; welches zur Festigkeit des Fun-daments vieles beyträgt. Diese Bohlen werden mit einer Handramme sanftNiedergcarbeitek, damit der reichlich eingebrachte Thon, durch die Fugen heraus-huillet, und alle auch die geringsten Lücken ausgefüllt werden, lind überdemwerden sie auf jedem Querbalken, mit zwey starken eisernen 7 bis g Zoll lan-ge» Nageln, deren Köpfe nicht hervorstehen, und auch noch mit einem drittenHolz, befestigt.

§. i38-

Da nun auf diese Längebalken <l, die obersten eichen Querbalken k Fig.

4 - Lab. VII., gelegt, und mit solchen auf 2 Zoll verkömmt werden, so bleibtMischen diesen und den Bohlen e ein Raum 1 von Z Zoll hoch, fo weit dieSchleusenkammer reicht. Dieser ganze Raum wird mit einer auf die platte^eire und nach der Länge in gutem Verband gelegte Schicht großer Back-^>ne mit Tccrasmörtel ausgemauert, und mit selbigem übergössen, damit alle^eine Lücken ausgefüllt werden.

Es werden aber nicht allein die kurzen Querbalken, sondern zugleich auch^'e Grundfchwclle, nebst den Schlagfchwellen und dem Schließstück der unter-en Thüren, welche schon völlig gezimmert seyn müssen, auf die Längebalkengelegt, und mit selbigen verkömmt; und sowohl unter steh, wie Fig. II. Tab.

^ll. bey r, s und t zeigt, als auch bey w auf die Längebalken, wie tz. II9.^fugk, durch eiserne Nagel, die aber am spitzen Ende eingehackt, und deren Kill^ ins Holz eingelassen sind, befestiget. Diese Nagel werden von unten bis^"f ihre halbe Länge mit etwas Werg umwunden, in Theer getaucht und mit2 >>rerh schweren Hammer eingeschlagen. Die kurzen Querbalken werden mit 14langen Nageln, die unten mit eisernen Keilen versehen, und vorher befchrie-sind, befestiget. Sie müssen aber etwas aus dem Mittelpunkt gefetzt wer-weil sie sonst grade auf die unter ihnen stehende treffen würden.

tz. i39.

2 '

Die drey mittelsten Fächer unter der Kammer, werden mit Backsteinen inU Verband gefetzt, und mit Terrasmörtel bis zur Qberstäche dieser kurzen

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