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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Ausführung des Schlmsenbcmes. igr

^kchstlung entstehe, und die Arbeit dadurch aufgehalten werde. Beim Legen Tab.dieser Quader- iff es rakhsaM, Mit den großen Quadern hinter den Drehstän-

dern den Anfang zu machen, weil he mit der äußersten Genauigkeit auf den

hür he destimmken und abgemessenen Platz gelegt werden müssen. Faß gleicheVorsicht ist bey allen Eckquädern und besonders da, wo die ThürvertiesuttgeN^Ngchn, zn beobachten. Wenn diese sestgemaiterk stnds so werden die übrigenMinder und Leger darzwifchen gelegt, und darnach gesehen, daß sie mit ihrenStoßfugen so nahe als möglich zusammen gerückt werden, und daß'solche nur^ Zoll breit bleiben. So wie diese Quader gelegt sind, werden sie zwey Back-h-'ilie dick, wie Tab. VII. Fig. Z- bey i zu sehn, sofort in gutem Verband mit^errasmörtel hintermanert, und sobald solche die Höhe der Quader erreichthak, werden beide mit fließendem Terrasmörtel übergössen, um alle Fugen undkleine leere Zwischenräume damit anzufüllen.

Diese erste Quaderlage schließt auch, wie Tab, VI. Fig. 2. bey cl, die

^allmauer mit ein. Und da der Boden der Umläufe I> Fig. i., wenn

^emlich bey den untern Thüren welche angelegt werden sollen, und auch der^ u Tab. VII. Fig. 8- mit der Höhe dieser untersten Schicht zustimmet, söMüssen die 6zölligen Platten, womit der Boden belegt werden soll, zugleich mitbAern Terrasmörtel mit eiugemauert werden.

So wie ein Theil der Quader gelegt ist, Werden sie sofort, wie es derGrundriß Fig 5. und 6. Tab. VII. bey x, oder vielmehr wie h. igo. erwehuk,

^r an der Baustelle befindliche angiebt, durch eiserne Klammern an einander^festiget. Diese Klammern find 8, die Hakens 2t Zoll lang, 1 Zoll breit,

^ Zoll dick, und wiegen Pfund. Man kann ste mit Bley oder Schwefel^gießen. Am besten soll es seyn, wenn die Klammern in einen» Kessel voll*°chglühenden Bleyes,- selbst bis zum Glühen erhitzt, hierauf ein Löffel voll Qk^ die Löcher geschüttet, die Klammern schnell eingesetzt und mit Bley vergossen'werden. Das durch die Hitze verdampfte Ql macht einen fetten Überzug,^elchex <^2 vollkommene Vereinigung des Bleyes mit dem Steine und der^arnnier befördert, zugleich das Eisen vor Rost bewahrt. Und da stch über-die heißen Klammern bey ihrer Erkältung verkürzen, so werden die Sternedesto fester zusammen gehalten.