Stauschlcusen. 195
^ iggüHo Fuß. Die Breite Zo und die Höhe s lr m 2 Fuß iß; folglich iß Tab'*88240 : Zo — ZgbZ'Fuß m k k, und der Neigungswinkel a k ll 1^:
^ 104 Secunden oder 1 Minute 44 Secunden, welche jedes Schiff ohne alleGefahr pasßren, und wo das Wasser die Äsfnung der .Thüren nicht mehr be-
kamt.
§- r5r.
Der Herr Bellidor giebt im ZLen Capitel seines 4ken Buchs der Wasser-baukunst, eine kurze Nachricht und eine Zeichnung von diesen Stauschleusen;^0 von Vorbeschriebenen nur darin unterschieden, daß die drey mittelßen^chüttständer an einen Drchbanm hängen und unten durch eine eiserne StangeNbunden ßnd; und daß zum Übergang des Schleusenwärters, der die Stech-glitten auszieht, noch ein besonderer Drehbaum angebracht iß, der blos alsdrücke dienet und deswegen mit einem Geländer versehen iß.
Diese Schleuse scheint mir noch mehr zusammen gesetzt, und ihr Assnen^och schwerer zu seyn, als die alten Stecknitzschleusen, denen ße steh in AnsehungConßruction der Schüktung sehr nähert; weil hier alle Ständer an einem^tehbaum hängen, der bey letzterer, den zwey Thürcahmen, wovon jeder 2 Fach^ZMachk, und die um ein Fach von einander entfernt snd, nur zur Stütze"Ud dem Schleusenwärter zugleich zur Brücke dient, das Geländer aber überThürrahmen angebracht iß.
ßü„.
Der Herr Bellidor iß weit entfernt, diese Schleusen, als zur guten Schis-
N tüchtige, zu empfehlen, und will ße nur zum Aufstauen der Flüsse gebrau-um den schnellen Zug des Wassers an einigen Stellen zu mäßigen, Über-^lvernmungen zum Schutz der Festungen zu machen, und das Bewässern eines.'Neu Stück Landes dadurch zu bewürben.
tz. 152.
Da aber der Herr de la Lande in seiner Beschreibung von der Schisfbar-^chung des Charanke-Flusses in der Provinz Poitou, die Nachricht giebt, daßdem genehmigten Projekt des Herrn Tresaguet, auf dieser Fahrt, Z Kasten-" 7 o Stauschleusen, nach seiner angebrachten Verbesserung von Quadersteinen
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