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Veschreibyng der Nurrden- Schleuse.
stehet. Die Thüren bey k werdet! alsdann geöffnet, damit das Schiff Tab.XlV.seinen Lauf nach L fortsetzen kann. Die Kammer kann demnächst gegenK oder 6 wiederum ausgeleert werden.
3) Kommt ei'n Schiff von K, lind will nach 2 lgde gehen, so bleibt k> ge-schlossen, a und ä werden aber geöffnet, und das Schiff gehet mit demlWafferfpiegel von ^ in die runde Kammer, Nachdem nun die Thüre»bey <1 geschlossen, drehet stch das Schiff in die Richtung der eliprifchenKammer. Hierauf wird das Wasser der runden Kammer durch dieSchütten in den Thüren 0 so weit. abgelassen, bis es mit dein Niveaubey 6 zustimmt, da alsdann die Thüren bey o geöffnet, und das Schiffin dem Canal 6 einläuft. Der umgekehrte Fall, wenn ein Schiff denL kommt, und entweder nach ^ oder nach 6, oder von 6 rechts oderlinks gehen will, braucht wohl keiner weiter» Erklärung des Schleu-senspiels.
Mir scheint, nach dem Plan des Herrn de la Lande, die ganze Erstndung^stneinlich auf die veränderliche iWafferhöhe des Heranlt-Flusses mit berech-zu seyn, und wundere mich, daß alle die verschiedenen Nachrichten vonläeser Schleuse, dieses so wichtigen llmstaudes nicht erwehnen. Die Coustru-^ion dieses lWerks wird man in dem sehr deutlich gezeichneten Grundriß^nd dem slrostl völlig einsehen, und brauche deswegen nur noch hinzuzusetzen,der Durchmesser der Kammer go Fuß, und d.ie Mauern der runden Kam-täer ohne Fundament g6 Fuß hoch find, und auf federn Fuß Höhe i Zoll Bö-^Nng haben. Die Eingänge zwischen den Thüren find rg Fuß weit. Die^'pkische Kammer ist 6 Fuß tief, in der Mitte Zo und Zcr Fuß, an den En-aber nur ig und 20 Fuß breit. Sie hat also mit dem Tanal tl, derAgde gehet, einerley Richtung und Tiefe. O ist eine steinerne Brücke,welche.die Landstraße von Agde nach Montpellier geht; L ein Werft zumund Ausladen der Schiffe; und b° die Wohnung des Schlenfenmeisters.
§. iL6.
3 ch muß hier noch einige Nachricht geben, von einer Schleuse, die ich auf^ei»^ Zahr, 1777, bey, St. Dmeo angetroffen, und EelnsedesGar-
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