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Zwölfter Abschnitt.
Lab. XIII. plötzlich dem Eanal zustürzen, ihn bald hie bald da, in einer beträchtlichen §ättg^überschwemmen, oder doch mit TLacher überladen, und nicht selten gros^Schaden anrichten: so muß man vor allen .Dingen suchen, sich so geschwir^als thunlich ist, dieses Überflusses v.om Wasser zu entledigen. Dieser Zw^steht aber nicht wohl anders, als durch die Anlegung einer hinreichenden,Umständen und Local angemessenen Anzahl Grundabzüge, zu erreichen.
Diese Grundabzüge, die, wenn sie bey Mühlen angebracht sind, Frey-fluchen genannt werden, können zwar auch von Holz erbauet werdetaber von Stein sind ste doch, wegen der Dauer, vorzuziehen, undste mit der Zeit den mehcern Kostenaufwand, reichlich ersetzen. Insehung des Zwecks, sind ste darin einander gleich, daß dadurch das' ser eines Flusses, Canals oder Grabens auf eins gewisse Höhe gestautund nach Erfordern, mittelst der darin angebrachten -Öffnungen, in welche»Schütten befindlich stnd, abgelassen werden kann; wenn auch ihre Constrncti^in etlvas verschieden ich TLir haben schon A. 1L7. bey der Ecluse des Gacd^gesehen, wie diese Öchnungen mit Schütten, und h. 167. wie ste mit in Falg'§übereinander eingelegten Balken verschlossen werden, auch wie solche oben n^einer Laufbrücke zum Ausziehen der Schütten belegt stnd. Die große Gewalbdie ein solches Werk von dem Druck des Hinterliegenden und dem im Durch'gang zusammen gepreßten Wacher anszustehn hat, erfordert unumgänglich, daßes mit aller Vorsteht, und sehr dauerhaft erbauet werd« '
Wir wollen einen Grundabzug als Beyspiel anführen, den der Herr de ^Lande auch zu dem Ende ansgehoben, und davon die Zeichnungen und ci^wiewohl nur zu kurze Beschreibung gegeben hak. Es ist nemlich der ausXIII. befindliche Grundabzug, der nahe an der Btückwasserleitung des Ccs!^Fluches angelegt, und wovon Fug. i. der Grundriß, Fig. 2. die Anstcht von ^Seite des Eanals oder nach der Linie ^ L durchschnitten; Fig. Z. aber, soer im Durchschnitt nach der Linie (l O anzusehen ist. igg. haben wirWasserfang aus dem Fluß Cesse beschrieben. Gegen dessen Einmündungdem Eanal, liegt dieser Grundabzug fast gerade gegenüber, und zwar inalten Bette des Cesse-Flusses, in welchem auch das Wasser seinen Abflußdet. Im Grundriß Fig. i. bemerken wir, die oben über dem Grundablaß