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Kostenanschlag.
§. 225.
Wenn der Canal durch ein Terrain geht, daß mit dessen Wasserspiegel ingleicher Höhe oder wenig darüber erhaben ist, so wird der Ziehpfad an dereinen, und die Berme an der andern Seite, mit der ausgegrabenen Erde erhö-ht, Und dessen Abdachung gegen die Wasserseile, mit Keilsoden ausgesetzt; undivenn die Erde von schlechter oder leimichter Beschaffenheit ist, mit ^ bis i Fußhoch Sand oder Grand überdeckt und verbessert. Es kann sich auch ereignen,öaß, indem der Canal längs einem Flusse hergeht, dadurch die Gemeinschaftder Dörfer mit ihren Wiesen abgeschnitten wird, und baß man sich genöthigetstehet, den Ziehweg, in einen Fahrweg zu verwandeln, auf welchem sich zwey mitHm beladene Wagens ausweichen können, und der deswegen nicht wohl unter2c> Fuß breit seyn darf. Der Canal wird die nöthige Erde leicht dazu herge-ben können, nur muß alsdann die Berme zwischen dem Fuß des Weges undöern Canaluser, wenigstens 6 Fuß breit, die Abdachungen des Weges an bei-den Seiten mit Kcilsoden ausgesetzt, und die Kappe mit Sand oder GrandGedeckt werden. Die Eigenthümer der Wiesen fahren alsdann bey einer Brücke^bcr dem Canal und^ auf dem TL)egc, bis zu eines Jeden TMesc fort. Auchhiervon wird der Anschlag leicht zu machen seyn, nachdem man berechnet hat,^as auf eine Ruthe lang, das Aufsetzen der Abdachungen, die Erde in Ordnungbringen, und das Übersanden kostet.
§. 226.
Ich habe im achten Abschnitt die Beschaffenheit und Einrichtung einer auf'"lern Psahlrost gegründeten einfachen Schleuse beschrieben, und im neunten^schnitt ihren Bau ausführlich abgehandelt. Von dieser Schleuse wollen wirauch einen genauen Anschlag mittheilen, und die Data, so wie sie nach^chen dazu gehörigen Zeichnungen Tab. VI., VII. und VIII., und den speciellen"sten, wovon ich Z. iZo. geredet, die aber hier nicht beygebracht sind, berechnetworden, in Ganzen hersetzen, ohne uns jedoch auf die Art, wie diese Berech-eigentlich geschieht, einzulassen; weil es zu weitläuskig ist, und wir diese'Unkuiß mir Recht voraussetzen können.