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keit Anfangs nicht so ungetheilt ist, als nachdem manerst mit demselben vertrauter geworden.
§. 189. 4) Wechsel der Werkzeuge. — Der
Gebrauch anderer Werkzeuge bei jeder andern Be-schäftigung ist ebenfalls eine Ursache des Zeitverlustesbeim Uebergange von einem Geschäfte zu einem an-dern. Freilich ist der Zeitverlust, wenn die Werk-zeuge einfach und der Uebergänge nicht viele sind,nur unbedeutend; allein für viele Prozesse in denKünsten sind die Werkzeuge sehr fein und verlangenbei jedesmaliger Benutzung die genaueste Anordnung,ja sehr oft nimmt diese Anordnung des Werkzeugsfast eben so viele Zeit hinweg, als der Gebrauch des-selben. Zu dieser Gattung gehören die mechanische Vor-lage beim Drehen, die Theil- und die Bohrmaschine,daher man es denn auch in den gröfsern Manufakturenzweckmäfsig gefunden hat, eine und dieselbe Maschinestets nur für eine und dieselbe Gattung Arbeit zu be-nutzen: |so z. B. eine Drehbank, die zur Fortrückungder Vorlage eine Schraubenbewegung längs ihres gan-zen Bettes hat, ausschliefslich zum Verfertigen von Cy-lindern, eine andere, deren Bewegung darauf berech-net ist, die Geschwindigkeit des abzudrehenden Gegen-standes an dem Punkte, wo er den Schneidestahl be-rührt, auszugleichen, zur Glättung von Oberflächen; einedritte schneidet Bäder etc.
§. 190. 5) Von der durch häufige Wiederholungeiner und derselben Arbeit darin erlangten Fertig-keit. — Durch beständige Wiederholung eines unddesselben Geschäftes mufs der Arbeiter nothwendig einenGrad von Geschicklichkeit und Schnelligkeit sich an-eignen, welchen der mit vielen verschiedenen Prozes-sen Beschäftigte nie erreichen kann. Der Umstand,