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Ueber Maschinen- und Fabrikenwesen : mit einer Vorrede von K.F.Klöden / von Charles Babbage / aus dem Englischen übersetzt von G. Friedenberg
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kation, obgleich minder schwierig, defshalb den Vor-zug, weil Adam Smith sich ihrer schon als Erläute-rung bedient hat, und der Umstand, dafs wir eine sehrtreue Beschreibung dieser Kunst, wie sie vor mehr als50 Jahren in Frankreich ausgeübt wurde, besitzen, hatmich in der Wahl dieses Beispiels noch mehr bestätigt.

§. 196. Stecknadel - Verfertigung. In derFabrizirung von Stecknadeln in England kommen fol-gende Prozesse vor:

1) Drahtziehen. (a) Den zu Stecknadeln an-gewandten Messingdraht kauft der Fabrikherr in Rin-gen von ungefähr 22 Zoll Durchmesser und 36 PfundGewicht, (b) Die Ringe werden in kleinere von etwa6 Zoll Durchmesser und 1 bis 2 Pfund Gewicht ab-gewunden. (c) Nun wird der Draht so lange durchLöcher, welche in stählernen Platten angebracht sind,hindurchgezogen, bis er so dünn ist, als man ihn zuden Nadeln haben will. Während dieses Prozesseswird der Draht gehärtet, und damit er nicht breche, meh-rere Male, je nach der erforderlichen Verdünnung des-selben, ausgeglüht, (d) Hierauf bringt man die Draht-gebinde in reichlich mit Wasser verdünnte Schwe-felsäure, um sie zu reinigen, und schlägt sie sodannauf einem Stein, damit das Oxyd, welches sich etwahie und da angesetzt hat, entfernt werde. Diese Ar-beiten werden in der Regel von Männern verrichtet,welche 30 bis 36 Pfund Draht per Tag ziehen undreinigen. Ihr Lohn ist 5 Farthings für das Pfund, sodafs sie gewöhnlich Schilling des Tages verdienen.

Ueber die Verlängerung des Drahtes mittelst derverschiedenen Löcher hat Herr Perronet mit einemStück schwedischen Messings einige Experimente ange-stellt und folgendes Resultat gefunden: