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Ueber Maschinen- und Fabrikenwesen : mit einer Vorrede von K.F.Klöden / von Charles Babbage / aus dem Englischen übersetzt von G. Friedenberg
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verkauft, und dienen als Köder an Angelhaken, vorzüglichaber zum Futler für Vögel, namentlich lur Fasanen. Vonden Eingeweiden eines Pferdes erhält man so viele Illaden,dafs man daraus gegen 15 Sgr. löst Dessenungeachtetverpuppen sich viele, weshalb es in Montfaucon grofseSchwärme von musca camaria, Caesar und vivipara gieht;diese ziehen nun wieder eine ungeheure Menge Schwalbenherbei, und deshalb gehen alle Jagdliebhaber aus Parisnach Montfaucon, um sich im Schiefsen zu üben.

12) Nicht minder spielen endlich die Ratten eine be-deutende Rolle in Montfaucon. Da sie hier im Ueberllusseleben, und da ein Weibchen jährlich 12 bis 18 Jungenwirft, so sind sie in unzählbarer Menge vorhanden. Ineiner Kammer erschlug man deren 16000 binnen 4 Wochen,ohne dafs eine Abnahme zu bemerken gewesen wäre. Sieuntergraben die Mauern, so dafs die Gebäude sich senkenund nur dadurch gesichert werden können, dafs man dieFundamente mit Glasscherben von Flaschen uingiebt; dieganze Gegend ist von ihnen so durchwühlt, dafs der Ro-den unter den Füfsen schwankt. Um sie zu fangen, legtman des Abends ein frisches Pferdegerippe in eine Kam-mer, deren Mauern unten mit Zuglöchern versehen sind;diese verstopft man des Morgen und schlägt die in derKammer versammelten Ratten todt. Die Kürschner bezah-len das Hundert Rattenfelle mit 1 Tlilr.

Auf diese Art bringt, nach Paycns Berechnung, die in-dustrieuse Benutzung der einzelnen Theile eines todtenPferdes, wenn es von mittlerer Güte ist, 18 Thlr., undwenn es von mehr Werth ist, 33 Thlr. ein. Ein todles

richtet, so dafs man 2m Hospital an seinem Aufkommen zweifelte.Indessen wurde er, wiewohl blind und taub, noch glücklich am Le-ben erhalten.