wendig. Das Land nämlich, welches ich das frucht-bare östliche Geestland nenne, bildete offenbar (sowie das analoge im südlichen Seeland, Kühnen unddie höchsten der kleinen Inseln — Taasingez. B.) bei der allgemeinen Wasseröedeckung die schondamals hervorragenden Inseln; Segeberg, Äling-berg, die erhabenste Heide ragte ebenfalls vor,aber unfruchtbar. Das Wasser sank allmühlig, derMeeresgrund blieb als bloße Heide zurück, in welchernach und nach isolirte Strecken dem Sande abge-wonnen wurden; der Schlamm der niedrigsten Ge-genden bildete die Marsch; aber die uralten Inselnblieben mitten im festen Lande mit dem alten eigen-thümlichen Charakter zurück. Daher wird es be-greiflich, daß die Heide, ostwärts von Eurin undPlön, wieder hervorzutreten anfängt. Es warendie damals bedeckten seichten, jetzt hervorgetretenenTheile des alten nun verschwundenen Meeres.
So wie die Heide jenseits Plön und Eutin her-vortritt, so dehnt sie sich auch gegen Westen, undbildet, freilich immer mit abnehmendem Niveau, ei-nen Rücken, der zwischen der Elbe und Eider vonOsten nach Westen hinzieht, und einer Menge klei-nerer Flüsse als Hauptschechungslimc dient, indemdiese von diesem Rücken, theils von Süden nach