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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Kosaccae.

1 .)

zur Theilungsstclle gesägt. '/:1 ' Durch die ganze

Schweiz, von den Wiesen der F.liene an bis in eine Höhevon 6000'. Mai bis Juli. Kommt kahl und behaart vor.

2. 1. pubescem Hieb. Grau behaart. Wurzelblätter

nierenförmig, bis zur Hälfte oder einem Drittheil gelappt:Lappen vorderhalb abgeslulzt und gesägt, an den Seitenganzrandig. ö b". 4- Juni und Juli. Auf trock-

nen Halden der subalpinen Gegenden wahrscheinlich viel-fach vorhanden, allein bisher in der Schweiz mit Be-stimmtheit nur an einem Orte nachgewiesen. Ich fanddiese Pflanze an der Halde, au welcher das Dorf Bern-hardin, im Misoxertlial, anleimt, in grosser Menge undführte, sie in den Pflanzen Graubiindens als eine Varietätder A. vulgaris, jedoch mit Zweifel, an.

3. A. fissa Sihumnu'l. Blätter nierenfürniig, bis zur

Mitte gespalten : Lappen vorderhalb eingeschnilten-gesägt,an den Seiten ganzrandig. Die Pflanze ist kahl, mit Aus-nahme der Blattlappenränder und der Kelchspitzen, dieschwach behaart sind. ö b". 4- Auf feuchten Alpen-

weiden (5-7000' s. m.). Im pjicolaithale, auf der Stock-hurnkette, beim Martinsloch in Graubünden etc.

b. pentaphijllca L. Blätter dreitheilig : Theile keil-förmig, tief eingeschnitten, die beiden äussern tief zwei-spaltig. 23". 4- Auf den höchsten Alpenweiden,

besonders an Stellen, wo der Schnee länger liegen bleibt.Aon den Savojerbergen an durch Waadt und Wallis überdie Iurka und den Gotthard nach den Graubündneralpen,auf dem Pilatus und Senlis.

ö. .1. alpina L. Blätter siebenzählig gefingert, unter-halb weiss-seidenhaarig : Blättchen lanzett-keilförmig, ander Spitze gesägt, b9". 4- Auf allen Bergen der

Alpen und des Jura, sehr häufig, wo sie bis in die mon-tane Ilegion heruntersteigt.

(i. .1. cuneata GauJ. Blätter dreitheilig : Theilekeilförmig, tief (Angeschnitten, die beiden seitlichen bisauf den Grund gespalten. Alle Lappen, so wie der Stengelmit langen Seidenhaaren besetzt. 2 b. 4- Im be-

nachbarten Aostathale von Thomas gefunden. Verhält sichzu A. prntaphvlleu wie A. pubescens zu A. lissa.

7. .1. arventis Scop. Blätler dreispaltig, keilförmig:Lappen vorderhalb eiugescbnitten, 3 özähnig. Blütlien