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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Empelreae.

XVII. Familie.

Empetreen (Empelreae).

Blüthen mit getrennten Geschlechtern. Kelchdreitheibg. Krone dreiblätterig, mit den Kelch-theilen abwechselnd. Staubgefässc 3, frei,mit den Blumenblättern abwechselnd , samint die-sen von der fleischigen Scheibe, auf welchen beiden weiblichen Blumen das Ovarium sitzt, aus-gehend. Ovar in in 3Cfächerig: Fächer ein-samig. G rif fei 1 mit strabliger Narbe. Fruchteine Beere, die 3(i cinsamigc beinharte Körnerenthält. Samen aus einem geraden, in einemfleischigen Eiweiss gelegenen Keim bestehend.Kleine heidenarlige Sträucher.

Kmiietruiu.

Bliithen stammgelrennt. Kelch dreitheilig.Krone dreiblätlerig. Slaubgefässe 3. Grill'el fast 0,mit 6ilslrahligcr Narbe. Beere 69körnig.

E. procumbens L. Aufliegend. Walter länglich oderlineal, am Rande unigerollt. Narbe neunstrahlig. Einkleines, bei uns nur auf Bergen vorkommendes Sträuch-lein. Gebt durch die ganze Alpenkette von Savojen bisGraubiinden in einer Höhe von 5 7000'. Im Jura aufdem Reculet, ä la Yallee de Joux und im Marais desRousses, überall auf torligem oder sumpligem Roden. Dieschwarzen Beeren werden im Norden gegessen.

VII. Klasse.

Frangulaceae.

Blüthen vollkommen mit freiem oder verwach-senem Ovarium. Krone auf eiuer Riugsscheibe