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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Acerineae.

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(Tibet und Afghanistan), wurde 1570 von DavidUngnad, kaiserlichem Gesandten in Konslanlinopel,an den berühmten Uotaniker Clusius nach Wiengeschickt und verbreitete sich von dort aus überganz Europa. Seine Gattungsverwandten findensich im nördlichen Amerika. Die Kinde dieseszierlichen Baums kann zum Gerben, die jungenBlätter statt Hopfen zum Bierbrauen und dieFrüchte zur Mästung der Schweine und Schafegebraucht werden.

XXIII. Familie.

Acerineen (Acerineae).

Blüthcntheile (mit Ausnahme des Stempels) voneiner Ringsscheibe ausgehend, häufig mit ver-kümmertem Stempel. Kelch vier- oder fünf-blätterig. Krone vier- oder fünfblätlerig (seltenmehr oder 0). Staubgefässe gewöhnlich 8,selten 5 oder 12, auf einer Ringsscheibe eingesetzt.Stempel aus einem zweilappigen Ovarium, ei-nem zwischen den Lappen stehenden Grill'el undzwei Narben bestehend. Frucht eine zwei-fächerige Kapsel, die in zwei einsamisie, nichtaufspringende, geflügelte Karpelle zerfällt. Sa-men aus einem gebogenen Keim mit eingerolltenSamenlappen ohne Albuinen bestehend. GrosseBäume und Sträucher mit handförmig gelapptenBlättern; im Frühling angebohrt geben sie fastalle einen süssen Saft, der zu Zucker gemachtwerden kann und in Nordamerika auch wirklichdazu verwendet wird. Besonders reich daran istAcer sacc/ntrimtm L., der in ganz Nordamerika