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Caryophylleae.
7. I'los-Jovis Im ln. Blumenblätter rotli, ausge-
randet, mit spitzigen Schuppen am Schlunde. Stengelund lllälter dichtfilzig. Blumenstiele kürzer als Kelch.t'/V- 4- Auf Felsen und M eiden der montanen und
subalpinen ltegion in Graubiinden, Wallis und Tessin,jedoch lange nicht überall. (Im I nter- und Ober-Engadin,bei Zermatt, im Bagne-Thal, oh Fouly und bei Locarno.)
8. Githayo Im in. Kode. Blumenblätter ganz, ab-gestulzt, violelt-roth. Kelchlappen länger als Kelchrühreund Blumenblätter. 5‘. Q Häutig im Getreide, so weitsolches angepflanzt wird. Sommer. Oie Samen machen dasMehl bläulich und geben dem llrod einen lütlern Ge-schmack.
Sileno.
Kelch fünfzühnig. Grill'el 3. Kapsel untendreifachen", oben sechsklappig.
t Kelch rührig und behaart.
1. S. yaUicn /.. Stengel aufrecht, t‘. Blumenlrauhenendständig, meistens paarig, behaart, klebrig. Blumenabwechselnd, klein, fleischroth oder weisslich. Blätterlänglich, die untern umgekehrt-eirund. Blumenblätterungelheilt. 0 Im Getreide um St. Gallen, in Appenzellbei Malzenhausen und Oberegg, hei Vivis, Küggisbergund Memlris.
2. S. nulans L. Behaart, oberhalb klebrig. Bliithen-
rippe einseitig mit hängenden Blumen. Kelchzähne spitzig.Blumenblätter lief gespalten . obenweiss, unten missfarbiggelb, f—2‘. -1- Sommer. An Felsen, Mauern und
dergleichen, überall bis in die alpine Hegion.
3. S. insulrtca Gaxid. Behaart, oberhalb klebrig.Bliithenrispe mit aufrechten Blumen. Keichzähne spitzig.Kelche zur Blüthenzeit rührig, zur Fruchtreife bauchig.Blätter (nach einem rullivirten Exemplar) eirund-lanzett,in den Blattstiel herablaufend. Im übrigen wie obige,jedoch doppelt so hoch. 4- Mai und Juni. Im Tessin.Diese Pflanze stimmt mit der S. italica nicht ubereinund deswegen habe ich die Gaudin’sche Benennung bei-behalten. Die Beschreibung ist nach Exemplaren ent-worfen, die ich aus Samen, den ich bei Lauis sammelte,