Buch 
Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
Seite
117
JPEG-Download
 

Caryophylleae.

117

Stengel rasenhildend, meist öliluniig, ö4". Kelch-blätter lanzett, spitzig. Blumen langgestielt. In Kelsen-spalten der Walliser-Alpen. (In der Klus, wo man vonKandersteg nach dem Gasternthal geht, au llreuil amM. llosa, auf dem I)ent-du-Midi, im Aostathal.) Sommer.

Chcrlerin.

Kelch 5hlii(lerig. Krone 0 oder aus 5 pfriemen-förmigen Spitzen heslehend. Slaubgefasse 10.Griffel 3. Kapsel 3klappig.

C. scdoidrs L. Ein rasenliildendes , höchstens zollhohesKrautlein mit ganz unansehnlichen Illiithen. Es liiuletsich auf den höchsten llergspilzen durch die ganze Alpen-kette (von 78000') und zwar auf dem Kalk- und Schiefer-gebirge. 2|-

Moeliringia.

Kelch tblätterig. Krone tblätlcrig. Slaubge-fassc 8. Griffel 2. Kapsel iklappig.

M. muscosa L. Hin moosartiges, dünnes, zartes Kräut-lein mit fadenförmigen kahlen Blättern und endständigen27bluinigen Blülhenstielen. 6". An feuchten Felsen,sowohl im Jura (Solothurn, Orho, Salevc) als auf denAlpen. Steigt aus der subalpinen Kegion auch in diemontane und ebene (hei Glarus, Schwyz, am Fuss vomRigi) herab. Findet sich häutig und blüht im Sommer. 4 -

TCocncliin.

Kelch -thlälleriu. Krone 4ljlällerig. Slaubge-fasse 4 oder 8. Griffel 4. Kapsel au der SpitzeÖklappig.

M. quaternella Ehr. (M. erecta Fl. d. W.) Stengel2blumig. 2". Blumen 4mannig. © Soll hei Basel ge-funden werden.

UiifTonia.

Kelch 4blällerig. Krone 4blüllerig. Staubge-fässe 4. Griffel 2. Kapsel 2klappic, 2samig.

B . tenuifoltn L. Stengel fadenförmig, sehr ästig,Va1'» Die Kelchrippen vereinigen sich unter der Spitze. ©Auf steinigen Stellen, bisher bloss bei Sitten und Sidersim Wallis gefunden.