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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Ifesedaceae.

Placenten und vielen Samen. Diese sind ohne Ei-weiss. Kräuter mit zerstreuten einfachen undgetheilten lllättern.

neHdln.

Blumenblätter ganz oder vcrscliieden gelappt.Staubeelässc 1024. Kapsel 3OUantig, mit 3 6Grill ein.

1. It. 1lnjteuma L. Intern Blätter ganz, spathel-förinig. Stengelblätter halb ölappig. Kelch Gtheilig. KroneOldälterig. Narben 3. © t' Auf sandigen Stellen, sel-ten; bloss bei Genf, wo sie nur periodisch erscheint;auch im benachbarten Savojen. Sommer.

It. oiloratii /.. Iteseda. Dieses Pflänzchen wird häutigwegen seines der Traubenidiithc ähnlichen Geruchs inTöpfen und Gärten gehalten.

2. It. lutea /.. Stengelblalter liederig eingeschnitten,

wellenförmig verbogen. Kelch Otheilig. Blumenblätter 6.0 1' und darülier. Auf steinigen Stellen, Schutt und

dergleichen durch die ganze (nicht nur westliche) ebeneSchweiz. Sommer.

3. it. J.uleola L. IFau. GeWkraut. Gaule. Blätterlang lanzett, kahl. Kelch it (heilig. Stengel aufrecht, 2und darüber. © Auf steinigen, sonnigen Stellen, häutigdurch die ebene Schweiz, jedoch seltener in der östlichenals westlichen. Sommer. Das Kraut wird zum Gelbfärbengenommen.

XLIV. Familie.

f Cappurideen (Capparideae).

Kräuter und Slräucher vom Aussehen derScho-tenkräuter, jedoch Gewöhnlich mit einer innerhalbdem Kelche Gestielten einlächerigen Frucht. Nichtweit von der Schweizergrenze in Ober-llalien fin-det sich der hieher gehörige Kappernstrauch(Capparis spinosa L.), dessen Blumenknospeu alsGewürz den Speisen beigelegt werden.