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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Cruciferae.

1.33

der untern Blatter rundlich-eirund , die der oliern läng-lich; alle eckig gezahnt, das Endblältchen ain grössten.Blumenblätter dreimal länger als der Kelch. Stengel eckig,918. 21- Am Wasser, sowohl in der ebenen Schweiz

als auch auf den Bergen bis in die alpine llegion, häulig.Mai und Juni. Wird häulig mit der Brunnenkresse ver-wechselt und statt derselben gebraucht. Sie ist jedochleicht an den grossem Blumen und an den Früchten zuunterscheiden.

8. C. pratensis /.. Alle Blätter geliedert. Die Blätt-chen der untern Blätter rundlich, gestielt, die der obernlineal. Krone lila , dreimal länger als der Kelch, t2'. 2J.ln Wiesen. Häulig durch die ganze Schweiz, selbst bisin die subalpinen Thäler der Alpen (Lenzerheide) unddie hohem Stellen des Jura (Itemlet, Weissenstein).Frühling.

Die C. asarifolia, die der verstorbene Begierungs-rath Ilegetschweiler für die Schweiz anführte und michdabei als Gewährsmann citirte, ist meines Wissens nochnirgends bei uns gefunden worden. Auch habe ich zudiesem lrrthum auf keinerlei Art Anlass gegeben.

nentorin.

Scholen lineal-lanzelt. lilumen gross, lila,iveiss oder gelblich. o= Die Künder der Sanicn-lappen sind eingebogen. Ausgezeichnet sind dieDenlarien durch ihre fleischig-schuppigen Wur-zeln. 2J- Humuspllanzen der Iterge.

t. D. diyitata l.am. Blätter gefingert, d. h. alleBlättchen gehen von einem Punkte aus; sie sind länglichlanzett, grob gesägt. Die obern Blätter özählig. Blumenlila. In Bergwäldern des Molassengcbirgs (Letli,

Albis, ltigi), im Jura (Dole, Greux-ilu-)an, Saleve), aufden Alpen (aux Ormonds, Punt-de-Nant, fliesen, imWallis). Mai und Juni.

2. D. pimuita L. Blätter gefiedert: Blättchen lanzett,ungleich gesägt. Blumen lila oder weiss. t W- In Berg-wäldern , häutiger als vorige. Veberall durch den Jura bisauf die höchsten Spitzen (Weissenstein), auf dem Joratund den Bergen des Canlons Zürich; seltener in der Al-