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Cruciferae.
— R. sativus L. Ein 1—5' hohes Kraut. Blätter leier-formig (icderig-gclheilt, rauhhaarig. 0 Als Gemüseüberall angepflanzt.
a. Mit grosser, schwarzrindiger, äusserst scharfer Kühe.jyinterrettig. Rai fori. Raphanns niijtr der Apo-theken , wo man ihn zuweilen braucht. Kann fürden Winter aufbehalten werden.
b. Mit kleiner, rosenrolher oder weisser, angenehmscharf schmeckender Hübe. Monalrelliij. Radies.Sie sind bald kugelig (Kadis), bald länglich Haviole,Kavonel).
c. Mit spindelförmiger, kaum fleischiger Wurzel. Oel-Retlig (K. s. chinensis). Liefert viele Samen, dieauf Oel benutzt werden.
RnplianiHtruni.
Schoten arlikulirt, aus 4—6 hinter einander lie-genden, einsamieen Fächern bestehend. Blumenweiss oder blassgelb, violett geadert.
t. fl. arvense Wallr. Die untern Blätter sind leierformigliederig-getheilt. Der Stengel ästig, 1—5'. 0 Gemeinin Aeckern durch die ganze Schweiz. Sommer.
II. Kiir-zseliotige.
Ilftpixfruin.
Schoten arlikulirt, aus zwei hinter einander lie-genden , einsamigen Fächern bestehend: das vor-dere Fach ist kugelig, das hintere stiellormig.
f. R. rugosum All. Griffel solang oder länger als dasvordere Fach. Blätter leierförmig fiederig-getheilt. Blu-men gelb. 0 i‘. Auf Feldern, jedoch nicht überall.
Häufig bei Basel, Genf, in der Waadt, bei Bölzigen un-weit Biel und bei Aarau. Juni — August.
B.
Die Samenlappen sind doppelt zusaminenge-legl. o || || || ||
Senebiern.
Schötehen breiter als laug, von der Seile ge-