Buch 
Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
Seite
166
JPEG-Download
 

166

Cruciferae.

R. sativus L. Ein 15' hohes Kraut. Blätter leier-formig (icderig-gclheilt, rauhhaarig. 0 Als Gemüseüberall angepflanzt.

a. Mit grosser, schwarzrindiger, äusserst scharfer Kühe.jyinterrettig. Rai fori. Raphanns niijtr der Apo-theken , wo man ihn zuweilen braucht. Kann fürden Winter aufbehalten werden.

b. Mit kleiner, rosenrolher oder weisser, angenehmscharf schmeckender Hübe. Monalrelliij. Radies.Sie sind bald kugelig (Kadis), bald länglich Haviole,Kavonel).

c. Mit spindelförmiger, kaum fleischiger Wurzel. Oel-Retlig (K. s. chinensis). Liefert viele Samen, dieauf Oel benutzt werden.

RnplianiHtruni.

Schoten arlikulirt, aus 46 hinter einander lie-genden, einsamieen Fächern bestehend. Blumenweiss oder blassgelb, violett geadert.

t. fl. arvense Wallr. Die untern Blätter sind leierformigliederig-getheilt. Der Stengel ästig, 15'. 0 Gemeinin Aeckern durch die ganze Schweiz. Sommer.

II. Kiir-zseliotige.

Ilftpixfruin.

Schoten arlikulirt, aus zwei hinter einander lie-genden , einsamigen Fächern bestehend: das vor-dere Fach ist kugelig, das hintere stiellormig.

f. R. rugosum All. Griffel solang oder länger als dasvordere Fach. Blätter leierförmig fiederig-getheilt. Blu-men gelb. 0 i. Auf Feldern, jedoch nicht überall.

Häufig bei Basel, Genf, in der Waadt, bei Bölzigen un-weit Biel und bei Aarau. Juni August.

B.

Die Samenlappen sind doppelt zusaminenge-legl. o || || || ||

Senebiern.

Schötehen breiter als laug, von der Seile ge-