l T mbeIIiferae.
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hohes Kraut, das stark nach Sclerie riecht und die rei-tenden Eigenschaften der Doldenkräuter in hohem Gradebesitzt und datier immer noeli in der Medecin gebrauchtwird. Mail trifft es häutig in Bauerngärten an, auch imCanton Glarus, wo Prof. Heer irrigerweise die Archanqc-lica augibt. Frisst das Vieh von diesem Kraut, so be-kommen Milch und Fleiseti einen widrigen Geruch davon.
SeliiuiDi.
Frucht vom Rücken gedrückt. Karpelle mit5 geflügelten Kippen, wovon die beiden seitlichenlänger und von den andern entfernt sind. Illumenweiss. Allgemeine Hülle 0 oder wenigblätterig.
t. S. Carvifolia /.. Stengel eckig gefurcht, meist 2'.Blätter wie die des Kümmels. 2J. Auf sumpfigen Wiesender westlichen und mittlem Schweiz. .Vicht selten heiGenf, Vivisj Villeneuve, .Neuss, Granson, Bern, Baselund Grynau. Sommer.
Angelien.
Frucht vom Kücken gedrückt. Karpelle mit 3 fa-denförmigen, erhöhten Kückenrippen und 2 geflü-gelten seitlichen. Thälchen mit einem Oelkanälchen.Blumen weiss. Allgemeine Hülle 0 oder wenig-blätterig; besondere vielblätterig. Grosse Kräutermit breiten Blattlappen.
t. A. sykeetris L. B älter dreimal özählig: Blättcheneirund oder lanzett, scharf gesägt, nicht herablaufend. V»Häufig an Bächen in der ganzen ebenen Schweiz. Sommer.
2. A. niontana Schleich. Unterscheidet sich von vorigerbloss durch herahlaufende Blättchen. Auf feuchten Wald-wiesen in der montanen Hegion, sow ohl in den Alpenals auf dem Jura. Sommer.
Feucedaniim.
Frucht vom Kücken her stark gedrückt. Kar-pelle mit 3 fadenförmigen Riickenrippeu und 2 seit-lichen, die in einen breiten, häutigen Rand sichverlierend. Thälchen mit 1—3 Oelkanälchen. Blu-men weiss. Allgemeine und besondere Hüllen.
t. P. Chabraei Caud. Palimbia Chabraei 1)C. Stengel
MorjUi. 4 ^