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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Orchideae.

dass das Labellum nach oben gekehrt ist. La-bellum sackartig gespornt. Staubbeutel kurz ge-stielt. Iollenmassen vermittelst kleiner Slielchenzusammenhängend. Wurzeln corallenarlig.

t . E. Gmelini Rieh. Eine bis l /j grosse, blattlose,holzfarbige Pflanze, die auf faulen Baumstämmen in dun-keln Iluclu n - und Tannenwäldern der Ebene und mon-tanen ltegion wächst und im Sommer blüht, llin undw ieder in den Waadtländer Alpen , im benachbarten Sa-yojen, bei Ilüggisderg und Thun, bei Zolingen und Mar-schlins in Graubünden. Im Ganzen selten. 2J.

SernpinM.

Ierigonlappen mehr oder weniger verwachsen.J.abellum frei, ungespornl, dlappig: mittlererLappen lang abwärts bangend. Uracteen gross,wie die liluinen gefärbt. Wurzel knollig.

1. S. Linyua L. Blätter lineal-lanzett, die Obern bis-weilen scheidenartig. Mittlerer Lappen des Labellums zu-gespitzt. 912". ÜJ- Auf Hügeln von Ober-Italien, lnder Schweiz zuerst zwischen Melide und Marcofe im CantonTessin von H. Diny beobachtet. Mai. Nach trocknenExemplaren zu urlheilen, ist diese Pflanze vielen Ver-änderungen unterworfen, die ohne Zweifel die grosseVerschiedenheit der Ansichten und die Verwirrung in derSynonymie hervorgerufen haben , die in Bezug auf dieseIllanzengruppe herrscht. Gewiss ist, dass die Verwach-sung der Perigontheile an einer und derselben Pflanze nurbis zur Mitte oder bis gegen die Spitze geht, dass dieLänge der Bracteen wechselt. Die Behaarung auf derBasis des Labellums scheint von vorn angesehen kurz zusein, genauer untersucht aber besteht sie aus langen nieder-gedrückten und verworrenen Haaren. Ich vermuthe daher,dass S. oxyglotti» 1 Villi. und S. cordigera L. nicht we-sentlich von dieser verschieden sind.

flerminium.

Labellum gesackt, 3theilig: Theile lineal. Die2 innern Perigontheile jederseils mit einem Läpp-chen. Wurzeln knollig.

1. II. Monorcliis R. Ur. Ophrys Monorchis L. Stengel