612
Gramineae.
trockenen , steinigen Stetten der warmem Schweiz. Seltenund bisher nur bei Sitten und Genf beobachtet. Dürftesich wobt aucti noch anderwärts finden, wird aber leichtwegen seiner Kleinheit übersehen.
Yulpin...
Aehrchen srestielt, mit pfriemförmis-lanzetlen,kielförmieen, laus begrannten, am Hände gew im-perlen oder liloss rauhen Blüthenspelzen. (Diesgilt von der üussern Spelze, welche wir im Familien-charakter als besondere Hraetee bezeichnet haben.)lllüthen häufig mit einem Staubgefüss. Blüthen-stand eine ährenarlige llispe. Fe atu ca L.
t. V. dlyurus Gmel. V. ciliata Link. Untere Bliithen-spelzcn am ltande dicht und lang gewimpert. 6—12".© Mai. Auf versandeten und unbebauten Stellen. Sehrselten und bisher bloss bei Genf an der Arve unter Sand-dornstriiuchern.
2. r. Pseudo-Myurus Reich. Festuca Myurus Gaud.Untere Blüthenspelzen am Rande rauh. Halm bis an dieRispe mit Blattscheiden bedeckt. 1' und darüber. (•)Mai und Juni. Auf unfruchtbaren dürren Stellen derEbene, nicht überall. In der ilaliänischen Schweiz beiBellenz, in Unter-Wallis, bei Neuss, Peterlingen und an-dern Orten in der Waadt, bei Genf und Basel.
3. V. sciuroides Reich. Festuca bromoides Gaud. Halm
oben nackt, sonst wie vorige, von der sie einige blossals Varietät unterscheiden. 2—10". © Mai und Juni.
An ähnlichen Stellen bei Basel, Genf und in Unter-Wallis.
Hrnchypodium.
Aehrchen vielblumig, sitzend oder kurz gestielt.Aeussere Blüthenspelzen am Bücken abgerundet,in eine Granne ausgehend. Schliesst sich an diedritte Gruppe der Festuca an.
1. B. sylialicum R. et Sch. Allgemeine Aehre über-hängend. Grannen länger als die Spelzen. 2'. 2J. Sommer.An schattigen Stellen durch die ganze ebene Schweiz zer-streut. Ist seltener als die folgende Art.
2. B. pinnatum Beauv. Bromus pinnatus L. All-gemeine Aehre aufrecht oder schwach gebogen. Grannen