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reich ausgewandert war. Obgleich er in der Schweiz geborenund erzogen wurde, gehörte er doch seiner Denk- und Anschau-ungsweise nach zu der französischen Nation, und wir habenihn deshalb auch ohne Bedenken zu den Botanikern Frankreichsgezählt. — Schon auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt zeich-nete er sich Vortheilhaft aus. Besonders die historischen Stu-dien betrieb er anfangs mit großer Vorliebe und faßte darumden Entschluß, die Rechte zu studircn. Durch Vauchcr, derim Jahre 1796 zu Genf Vorlesungen hielt, wurde er zuerstauf das Interesse, welches das Studium der Natur gewährt,aufmerksain gemacht, und nachdem er hierauf in Paris meh-rere große Naturforscher gehört hatte, widmete er sich imJahre 1798 gänzlich dem Studium der Medicin. Bald machteer sich durch einige Abhandlungen in Zeitschriften, durch dieHi8toria plantarum succulentarum , zu welchen Rcdoutedie Abbildungen lieferte, und durch seine Aslragalogia alsBotaniker bekannt, erhielt kurz nachher einen Ruf als Pro-fessor an der Akademie seiner Vaterstadt, schlug denselben jedochaus und hielt Vorlesungen an dem Collage de France zuParis. Von 1804 an begann er die von ihm neu bearbeitetedritte Ausgabe von Lamarck's französischer Flora zu ver-össcntlichen, wodurch er den Grund zu seinem Ruhm legte.Jin Jahre 1807 wurde er zum Professor zu Montpellier er-nannt. Schon im vorhergehenden Jahre hatte er von derfranzösischen Regierung den Auftrag erhalten, zum Zweckebotanischer und agronomischer Untersuchungen Frankreich undItalien zu durchreisen. Nach der Rückkehr der Bonrbons aberbegab er sich in seine Vaterstadt, deren Magistrat für ihneine eigene Professur errichtete. Dort begann er nun erst rechtseine akademische und litcrarischc Thätigkeit zu entwickeln, undobgleich er in seinem späteren Alter sehr durch Kränklichkeitheimgesucht wurde, setzte er seine wissenschaftlichen Arbeitendoch bis an seinen Tod, der im Jahr 1841 in Folge einerWassersucht erfolgte, ununterbrochen fort.
Die Schriften Decan volle's sind außerordentlich zahl-