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Handbuch der Oryktognosie : zum Gebrauche bei seinen Vorlesungen und zum Selbstunterricht : mit besonderer Berücksichtigung der oryktognostischen Verhältnisse des Grossherzugthums Baden / entworfen von Fr. August Walchner
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92
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angibt. Ein Brillant von 5 Karat ist schon selten, !und wird mit 2250 bis 2848 Gulden bezahlt.

Wegen ihrer Grösse bemerkenswertlie Demantesind : der des Raja von Matun auf Borneo , vonmehr als 500 Karat; der des mongolischen Kaisers,von 279 Karat , auf fiinf und eine halbe MillionGulden geschätzt, der des russischen Kaisers, von195 Karat; der des österreichischen Kaisers, von159 Karat; der des Königs von Frankreich, Re-gent genannt, von 15G Karat, durch seine voll-kommene Klarheit und schöne Form ausgezeich-net. Alle diese grosse Demanten stammen ausIndien. Den grössten, der in Brasilien gefundenworden, besitzt der König von Portugall. Er ist 'nicht geschliffen, hat die reine oktaedrische Ge-stalt und wiegt 120 Karat.

Kleine Demantsplitter werden zum Bohrenharter Steine, zum Schneiden von Glas , zumGraviren u. s. w. angewendet. '

4- Gattung. * Anthrcicit.

Smi. KoMenblende, Stangcnkohlc, harzlose Steinkohle, Glanzkohle.

Noch nicht in Kryslallen gefunden. Krystal-linische, stängelige Stücke, zeigen Tlieilharkeitnach den Flächen eines geraden rhombischenPrismas. Breithaupt.

II = 2.0...2.5

Sp. Gew. = 1-4 Stangenkohle vom Meissner.

1-48 Glanzkohle von Schönfeld in Sachsen.

1.69 AnthracitvonWurzbach imVoigtlande.

Metallglanz, schwach und unvollkommen.

Lisenschwarz, ins Graulichschwarze geneigt.

Strich unverändert.

U ndurchsichtig.

Spiöde.

Bruch muschlig.

Kohlenstoff mit Beimengung von Kieselerde,Thonerde und Eisenoxyd. Verbrennt heim Fr-