Hornstein.
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a) Gemeiner Jaspis. Gewöhnlich roth und braun, seltenergelb und schwarz. Meistens einfarbig, zuweilen gefleckt,gern ollit , gestreift. Kommt auf Gängen , insbesondere mitEisensteinen, auch eingesprengt und in abgerundeten, stumpf-eckigen Stücken vor. Sachsen , Böhmen , Ungarn , Frank-reich.
b) Bandjaspis. Von grauen, rothen, grünen, gelben undbraunen Farben, die in parallel laufenden Bändern abwech-seln. Zuweilen erdig (erdiger Jaspis). Bildet untergeordneteLager im Uebergangsthonsclnefer , die sich zuweilen zuganzen Bergen ausdehnen. Ilarz, Sachsen, Ural, Altai.
c) Kugeljaspis (Egyptischer Jaspis). Kugelige, elipsoidischeoder walzenförmige Stücke, mit einer braunen oder grünenRinde versehen, und mit Farbenbändern, die parallel mitder Oberfläche der Stücke laufen , was beweist , dass die-selben ursprünglich so gebildet worden sind. Im Innernzuweilen mit Höhlungen, in welchen sich Kalkspathkrystallebefinden. Selten \ erstcincrungen einschliessend. Der Haupt-fundort des Kugeljasjnsses ist die Eisensteinsgrube zu Lielim badischen Oberlande , woselbst er häufig in Stückenvon verschiedener Grosse und Färbung , doch am häufig-sten von rother Farbe , im Bohnerz eingewachsen vor-kommt , welches der Jura-Kalkformation angehört. Derbraune Kugeljaspis kommt in Egypten vor.
d) Achatjaspis. Häufig Aon Aveisser, seltener von gelberoder rother Farbe. Bruch klein und flachmuschlig , demEbenen sich nähernd. Oftmals schalig abgesondert. Findetsich vorzüglich lagenweise in den Achatkugeln. Oberstein,Sachsen, Ungarn.
Man verAvendet den Jaspis zu kleinen Mörsern und Reib-schalen , zu Dosen , Siegelsteinen , zu kleinen architektoni-schen Verzierungen, zu Tischplatten u. s. av.
6) * Hornstein (Petrosilex).
Dichter Quarz , an den Kanten durchscheinend , theilssplittrig iin Bruche und dann matt (splittriger Hornstein),theils muschlig , und dann Avenig glänzend, oder schim-mernd (muschliger Hornstein ). Mit 'Thonerde , Eisenoxydoder Eisenoxydhydrat , und zuAveilen mit etAvas Kalk ge-mengt. Von unreinen , grauen , gelben , rothen , braunenund grünen Farben. In Afterkry’stallen nach Kalkspath ge-bi.det, in Kugeln, derb und getropft. Der splittrige Horn-stein öfters als Versteinerungsmittel von Holz (Holzstein,Lithoxylon). Der Hornstein kommt auf Lagern und Gängenin. älteren Gebirge vor , Avie im Gneis des Belchens , aufdem Erzlager von Hausbaden im ScliAvarzAvalde, am Harz,in Böhmen, Sachsen. Der Holzstein findet sich in den Por-